DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W52-72-8 VIT dichtet rotierende Wellen mit 52 mm Durchmesser in thermisch anspruchsvollen Umgebungen bis +200 °C ab.
Der Wellendichtring W52-72-8 VIT dient als Radial-Wellendichtung zum Zurückhalten von Schmierstoffen an rotierenden Maschinenelementen. Dank der Fertigung aus Fluorkautschuk (FKM beziehungsweise Viton) deckt diese Ausführung ein Temperaturspektrum von -15 bis +200 Grad ab. Der Dichtring verfügt über einen Außendurchmesser von 72 mm bei einer Gesamtbreite von 8 mm. Die äußere Kautschukummantelung unterstützt einen festen Sitz im Gehäuse und gleicht fertigungsbedingte Gehäusetoleranzen sowie thermische Ausdehnungen wirksam aus.
Dieser Radialdichtring kommt an Lagerstellen zum Einsatz, die thermischen Dauerbelastungen von bis zu +200 Grad ausgesetzt sind. Das Bauteil ist auf rotierende Wellen mit 52 mm Durchmesser sowie Gehäusebohrungen von 72 mm exakt abgestimmt. Die Konstruktion ist für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Da diese Variante ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe gefertigt ist, eignet sie sich vorrangig für saubere Einbauräume ohne direkte Schmutzeinwirkung aus der Umgebung.
Die Werkstoffkombination aus FKM und einer Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl ist auf chemisch anspruchsvolle Umgebungen sowie Schmiermittel ausgelegt. Die integrierte Zugfeder dient zur Erzeugung der nötigen Radialkraft der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche. Durch die Kautschukummantelung schließt der elastische Außenmantel bündig an der Gehäusewandung ab. Die Ausführung ohne Schutzlippe reduziert zudem Reibungswärme an der Kontaktzone der Welle und begrenzt das Reibmoment im laufenden Betrieb.
Dieser Radialdichtring besitzt einen Innendurchmesser von 52 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 72 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 8 mm. Die Abmessungen bestimmen die Eignung für den vorgesehenen Bauraum.
Das Elastomer FKM deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Der Werkstoff behält seine elastischen Dichteigenschaften auch bei thermisch anspruchsvollen Dauerbetriebsbedingungen in diesem Temperaturfenster bei.
Die Zugfeder stützt die Dichtlippe mechanisch und übt eine definierte Radialkraft auf die rotierende Welle aus. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl schützt das Federelement vor korrosiven Einflüssen durch Medien oder Feuchtigkeit.
Die Dichtung ist für drucklose Systeme sowie für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar spezifiziert. Bei Betriebsdrücken oberhalb dieser Schwelle besteht die Gefahr, dass sich die Dichtlippe elastisch verformt und die Dichtwirkung nachlässt.
Die Bauform ohne Staub- oder Schutzlippe verringert Reibungsverluste und Kontaktreibung an der Dichtstelle. Sie ist für geschützte Bauräume ausgelegt, an denen keine Partikel oder Spritzflüssigkeiten von außen direkt auf die Dichtkante treffen.
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