DICHTOMATIK
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Kautschukummantelter Wellendichtring W15-32-7 VIT aus FKM für 15 mm Wellendurchmesser, ausgelegt für Betriebstemperaturen von -15 bis +200 Grad Celsius.
Der Radial-Wellendichtring W15-32-7 VIT dichtet rotierende Wellen gegen das Austreten von Schmierstoffen ab. Mit den Abmessungen 15 mm Innendurchmesser, 32 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite passt das Dichtelement in entsprechende Gehäusebohrungen. Der Werkstoff FKM, auch als Viton bezeichnet, zeichnet sich durch thermische und chemische Beständigkeit aus. Durch den kautschukummantelten Außenmantel gleicht das Bauteil thermische Ausdehnungen im Gehäusesitz aus.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem dort zum Einsatz, wo erhöhte Betriebstemperaturen und anspruchsvolle Schmieröle vorherrschen. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad spezifiziert. Da die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, bleibt das Reibmoment an der rotierenden Welle gering. Der Dichtring ist für eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 Bar ausgelegt und eignet sich für drucklose oder druckarme Gehäusesysteme.
Der Fluorkautschuk FKM bleibt bei hohen thermischen Belastungen elastisch und widersteht synthetischen Ölen sowie Schmierstoffen. Ergänzend dient die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl dazu, die Dichtlippe gleichmäßig an die Welle anzupressen. Der gummierte Außenmantel unterstützt den Einbau und dichtet Gehäusebohrungen auch bei raueren Oberflächen ab. Bei der Montage ist auf eine unbeschädigte Wellenoberfläche ohne Riefen zu achten.
Der Wellendichtring W15-32-7 VIT weist einen Innendurchmesser von 15 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 32 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 7 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen passgenauen Austausch in entsprechenden Dichtungssitzen von Maschinen und Antrieben.
Die Ausführung aus dem Werkstoff FKM erlaubt einen Einsatz in einem Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad Celsius. Dadurch eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für thermisch anspruchsvolle Umgebungen, in denen Standardelastomere wie NBR verspröden oder vorzeitig ihre elastische Dichtwirkung verlieren würden.
Die Feder presst die Dichtlippe mit definierter Radialkraft auf die rotierende Welle. Dank der Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl widersteht die Zugfeder korrosiven Einflüssen durch anspruchsvolle Schmierstoffe, Kondenswasser oder chemische Rückstände, wodurch die Anpresskraft über lange Betriebszyklen hinweg stabil bleibt.
Das Dichtelement ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 Bar ausgelegt. Damit dient der Ring vor allem der Abdichtung druckloser oder mit sehr geringem Überdruck beaufschlagter Systeme gegen Schmierstoffaustritt. Höhere Systemdrücke können zu Verformungen der Dichtlippe führen und erfordern spezielle Druckdichtringe.
Ein elastomerummantelter Außenmantel dichtet den Sitz in der Gehäusebohrung ab und gleicht Wärmeausdehnungen unterschiedlicher Werkstoffe wirksam aus. Zudem verringert die Gummierung die erforderliche Einpresskraft bei der Montage und verhindert metallische Beschädigungen an der Aufnahmebohrung während des Einpressvorgangs.
Der Verzicht auf eine Staub- oder Schutzlippe reduziert das Reibmoment an der Welle auf ein Minimum. Dies vermindert die Reibungswärme an der Kontaktzone. In geschützten Einbauräumen oder gekapselten Aggregaten ohne nennenswerten Schmutzanfall von außen bietet die einlippige Bauform daher klare mechanische Vorteile.
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