DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W52-68-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 52 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und Schmutz bei 68 mm Außenmaß und 10 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W52-68-10 BASL schützt rotierende Wellen vor Schmierstoffverlust und hält Schmutzpartikel fern. Ausgestattet mit einem Elastomer-Außenmantel aus NBR (Perbunan) unterstützt dieser Radial-Wellendichtring den dichten Sitz in der Gehäusebohrung. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl presst die primäre Dichtlippe gleichmäßig an die Welle an. Durch den Werkstoff NBR eignet sich die Dichtung für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius in Kombination mit mineralischen Schmierfetten und Ölen.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt dort zum Einsatz, wo rotierende Maschinenteile flüssige oder pastöse Schmierstoffe im Inneren halten müssen. Vorgesehen ist die Ausführung für rotierende Wellen mit einem Durchmesser von 52 mm in geschlossenen Baugruppen.
Dank der zusätzlichen Schutzlippe eignet sich die Ausführung für Umgebungen mit Staub und Spritzwasser. Das Bauteil ist für einen maximalen Betriebsdruck von bis zu 0,5 bar ausgelegt, weshalb der Dichtring vorrangig drucklose oder gering mit Überdruck beaufschlagte Systeme abdichtet.
Die BASL-Bauform zeichnet sich durch zwei funktionale Merkmale aus: den kautschukummantelten Außenring und die zusätzliche Staublippe. Der NBR-Außenmantel gleicht thermische Ausdehnungen und leichte Unebenheiten der Gehäusebohrung bei einem Durchmesser von 68 mm aus. Die Ausführung erleichtert zudem die Montage im Gehäusesitz.
Die nach außen gerichtete Schutzlippe fängt groben Schmutz vor der eigentlichen Dichtkante ab. In Kombination mit der federbelasteten Hauptdichtlippe entsteht eine zweistufige Barriere gegen Schmierstoffaustritt und äußere Verunreinigungen.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 52 mm für die aufzunehmende Welle, einen Außendurchmesser von 68 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 10 mm. Diese Dimensionen müssen exakt mit dem Wellensitz und der Aufnahmebohrung übereinstimmen, um einen festen Sitz ohne Verkanten zu erreichen.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt die spezifische Bauform des Radial-Wellendichtrings. Sie steht für einen außen gummiummantelten Sitz und eine integrierte Schutzlippe neben der Hauptdichtlippe. Während die federbelastete Hauptdichtlippe Schmierstoffe im Gehäuse hält, schirmt die vorgelagerte Schutzlippe die Dichtstelle gegen äußeren Schmutz, Staub und Spritzwasser ab.
Der Werkstoff NBR erlaubt einen Dauereinsatz bei Temperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behält das Perbunan-Elastomer seine elastischen Dichteigenschaften und die nötige Rückfederung. Bei höheren Temperaturen empfiehlt sich die Prüfung anderer Werkstoffvarianten, da NBR oberhalb von 100 Grad vorzeitig verhärten kann.
Dieser Wellendichtring ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Er eignet sich daher primär für drucklose Gehäuseanwendungen oder Systeme mit minimalem Überdruck. Bei höheren Betriebsdrücken besteht das Risiko, dass die Dichtlippe von der Welle abhebt oder übermäßig stark angepresst wird, was zu schnellem Verschleiß führt.
Nitril-Kautschuk (NBR beziehungsweise Perbunan) bietet eine gute chemische Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten. Auch Wasser und Hydrauliköle auf Mineralölbasis verträgt der Werkstoff problemlos. Für synthetische Spezialöle, Bremsflüssigkeiten oder aggressive Säuren sollten Anwender vorab die Materialverträglichkeit genau prüfen, um Quellungen oder Verhärtungen zu vermeiden.
Die ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt auf dem Rücken der Dichtlippe und übt eine permanente radiale Vorspannung auf die Welle aus. Sie unterstützt die Eigenspannung des NBR-Materials. Dadurch bleibt der Dichtspalt auch bei leichten Wellenbewegungen oder betriebsbedingtem Abrieb der Dichtkante gleichmäßig geschlossen.
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