DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 5,11 € |
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Der Wellendichtring W55-72-10 BA (55x72x10 mm) schützt rotierende Wellen vor Schmierstoffaustritt durch einen kautschukummantelten NBR-Außenmantel und eine integrierte Zugfeder aus Stahl.
Der Wellendichtring W55-72-10 BA ist eine Radialdichtung zur Abdichtung rotierender Wellen in Industrie und Maschinenbau. Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 10 mm schließt die Dichtung Gehäusebohrungen ab und hält flüssige oder pastöse Schmierstoffe zurück. Das Bauteil eignet sich für thermische Belastungen von -30 bis +100 Grad Celsius. Dank der Fertigung aus NBR (Perbunan) erweist sich das Material als beständig gegenüber gängigen Mineralölen und Fetten.
Dieser Radial-Wellendichtring findet Verwendung in Gehäusen mit rotierenden Wellen, um Schmierstoffe im System zu halten. Die Bauform ohne zusätzliche Staublippe erzeugt ein geringes Reibmoment an der Dichtlippe und unterstützt einen leichten Lauf der Welle. Da die Dichtung für einen Druck bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, dient sie vor allem drucklosen oder druckarmen Gehäusebereichen. Der Verzicht auf eine Schutzlippe empfiehlt sich insbesondere in sauberen oder geschlossenen Bauräumen ohne direkte äußere Schmutzeinwirkung.
Die Bauform BA zeichnet sich durch einen vollständig elastomerummantelten Außenmantel aus NBR aus, der die Gehäusepassung abdichtet. Diese Gummierung gleicht thermische Dehnungen des Gehäuses sowie leichte Oberflächenrauheiten in der Aufnahmebohrung aus. Zudem beugt sie Passungsrost vor und vereinfacht das Einpassen in Leichtmetall- oder geteilten Gehäusen. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die Dichtkante mit gleichmäßiger radialer Anpresskraft an die 55-mm-Welle gedrückt.
Die Radialdichtung weist einen Innendurchmesser von 55 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 72 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 10 mm auf. Diese Nennmaße ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäuseaufnahmen nach gängigen Industrienormen.
Der Werkstoff NBR erlaubt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. In diesem Temperaturfenster behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei Kontakt mit handelsüblichen Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis. Für höhere Dauertemperaturen über 100 Grad ist NBR hingegen nicht ausgelegt.
Die ringförmige Schraubenzugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer Nut an der Innenseite der Dichtlippe. Sie übt eine definierte radiale Vorspannkraft auf die Dichtkante aus. Dadurch liegt die Dichtlippe auch bei Wellenstillstand oder leichten radialen Auslenkungen gleichmäßig am Wellenumfang an.
Diese Ausführung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar freigegeben. Ein Radial-Wellendichtring dieser Bauart dient primär dem drucklosen Rückhalten von Schmierstoffen. Höhere Drücke würden die Lippe aufweiten oder aus der Gehäusebohrung drücken, weshalb für Druckanwendungen spezielle Druckdichtringe erforderlich sind.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Staubschutzlippe minimiert die Reibung und die Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche zur Welle. Diese einlippige Bauform empfiehlt sich vor allem für saubere Umgebungsbedingungen oder für Lagerstellen, die bereits durch vorgelagerte Labyrinthdichtungen oder Gehäusedeckel vor grobem Schmutz geschützt sind.
Die Kennzeichnung BA beschreibt einen Wellendichtring mit elastomerem Außenmantel über einem metallischen Versteifungsring. Diese Konstruktion bietet einen dichten Sitz in der Gehäusebohrung, schließt auch bei geteilten Gehäusen oder raueren Oberflächen ab und beugt Kontaktkorrosion im Lagersitz vor.
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