DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 3,51 € |
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Der kautschukummantelte Wellendichtring W38-50-7 BA aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 38 mm Durchmesser bei maximal 0,5 bar Betriebsdruck ab.
Der Wellendichtring W38-50-7 BA dient als berührendes Dichtelement für rotierende Wellen in umschlossenen Aggregaten. Mit einem Innendurchmesser von 38 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm sowie einer Breite von 7 mm trennt die Dichtung den Innenraum gegen Schmierstoffaustritt ab. Die Fertigung aus NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die elastische Dichtlippe und hält die notwendige Radialkraft auf der Wellenoberfläche kontinuierlich aufrecht.
Die Konstruktion ohne zusätzliche Schutzlippe verringert die Kontaktfläche und die Reibleistung an der rotierenden Welle. Diese Bauart eignet sich für umschlossene Baugruppen, bei denen keine starke externe Schmutzbelastung auf die Dichtstelle einwirkt. Bei einem Betriebsdruck von maximal 0,5 bar toleriert die Dichtung moderate Druckschwankungen im Innenraum, während flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im Gehäuse verbleiben.
Die elastomere Außenummantelung gleicht thermische Ausdehnungen und fertigungsbedingte Toleranzen der Gehäusebohrung aus. Selbst bei geteilten Gehäusen oder rauen Oberflächen dichtet der Kautschukmantel den Sitz statisch ab und beugt Passungsrost sowie Kontaktkorrosion in Leichtmetallbohrungen vor. Für die Montage empfiehlt sich ein gleichmäßiges und rechtwinkliges Einpressen des Dichtrings sowie das vorherige Benetzen der Wellenlauffläche mit Schmiermittel zum Schutz vor trockenem Anlauf.
Mit einer Bohrung von 38 mm passt dieser Dichtring auf Wellen mit entsprechendem Nenndurchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 50 mm für die passende Gehäusebohrung, während die Baubreite bei 7 mm liegt. Diese Abmessungen entsprechen gängigen Normmaßen im Maschinenbau und erfordern einen rechtwinkligen Sitz in der Aufnahmebohrung.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan bekannt) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Das Elastomer ist beständig gegenüber Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis. Für den Kontakt mit aggressiven synthetischen Medien oder höheren Dauertemperaturen sollten Sie alternative Werkstoffe prüfen.
Die Feder aus unlegiertem Stahl liegt in einer Nut oberhalb der Dichtkante. Sie übt eine gleichmäßige radiale Kraft auf die Dichtlippe aus. Dadurch bleibt der mechanische Anpressdruck an die Wellenoberfläche auch bei leichten Wellenbewegungen oder nachlassender Elastizität des Kautschuks erhalten, um Schmierstoffaustritt an der rotierenden Welle zu minimieren.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Staub- oder Schutzlippe verringert die Kontaktfläche auf der rotierenden Welle. Das senkt das Reibmoment sowie die Reibungswärme an der Dichtstelle im Betrieb. Diese Bauart empfiehlt sich vor allem für Baugruppen, bei denen die Welle vor externem Schmutzeintrag durch geschlossene Gehäuse oder vorgeschaltete Gehäusedeckel geschützt bleibt.
Konstruktiv ist dieser Wellendichtring für einen Betriebsdruck von maximal 0,5 bar ausgelegt. Er fungiert primär als Drucklosdichtung gegen austretenden Schmierstoff im drucklosen Gehäuse. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die flexible Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß und Undichtigkeiten an der Kontaktzone führt.
Eine Ummantelung aus Kautschuk verringert die erforderliche Einpresskraft bei der Montage und gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Gehäusebohrung elastisch aus. Zudem verringert der Elastomersitz das Risiko von Beschädigungen an weicheren Gehäusewerkstoffen wie Aluminium. Bei geteilten Gehäusen unterstützt der gummierte Außenmantel die statische Abdichtung der Trennfuge am Außendurchmesser.
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