DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W135-160-12 BA dichtet rotierende Wellen mit 135 mm Durchmesser bei 160 mm Gehäusebohrung und 12 mm Baubreite ab.
Der Wellendichtring W135-160-12 BA dient der gezielten Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen Schmierstoffverlust. Mit einem Innendurchmesser von 135 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 12 mm eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für industrielle Wellenlagerungen. Die Bauform BA besitzt einen elastomeren Außenmantel aus NBR (Perbunan) sowie eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl. Diese Konstruktion hält die Dichtlippe auch bei dynamischer Wellenbewegung mit radialer Vorspannung am Wellenumfang.
Dieser Radial-Wellendichtring findet in rotierenden Wellenanordnungen Verwendung, um Schmieröle und Schmierfette im Gehäuseinnenraum zu halten. Durch den Kautschukmantel eignet sich der Dichtring besonders für Gehäuse mit thermischer Ausdehnung oder geteilte Gehäusebohrungen, da das NBR-Material Unebenheiten in der Aufnahmebohrung ausgleichen kann. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, arbeitet sie mit geringer Reibung im Schmierbereich.
Der Werkstoff NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab und bietet Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle und Fette. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den stetigen Kontakt der Dichtlippe auf der 135-mm-Welle. Bei der Druckbeaufschlagung ist zu beachten, dass die Dichtung für einen Druck bis maximal 0,5 Bar ausgelegt ist. Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert den Einbau im Gehäusesitz und verringert das Risiko statischer Leckagen über den Außendurchmesser.
Dieser Radial-Wellendichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 135 mm, passend für die entsprechende Wellengröße. Der Außendurchmesser beträgt 160 mm für die Aufnahme in der Gehäusebohrung, während die axiale Breite bei 12 mm liegt. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Sitz in standardisierten Gehäuseaufnahmen von Industrieanlagen.
Das Elastomer NBR (Perbunan) ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad ausgelegt. In diesem Temperaturspektrum behält der Werkstoff seine elastischen Eigenschaften, um eine kontinuierliche Dichtwirkung gegenüber mineralölbasierten Schmiermitteln aufrechtzuerhalten. Für Anwendungen mit dauerhaft höheren Temperaturen kommen andere Elastomerwerkstoffe in Betracht.
Der Dichtring ist für drucklose Systeme oder geringe Überdrücke bis maximal 0,5 Bar vorgesehen. Standard-Wellendichtringe dienen primär dem Rückhalt von Schmierstoffen gegen drucklosen Austritt. Übersteigt der Gehäuseinnendruck diesen Grenzwert, kann sich die Dichtlippe verformen oder von der Wellenoberfläche abheben, was zu Undichtigkeiten führt.
Die elastomere Kautschukummantelung am Außenumfang dichtet gegen die Gehäusebohrung ab. Sie gleicht thermische Dehnungsunterschiede zwischen Dichtring und Gehäusewerkstoff aus und überbrückt feine Riefen in der Bohrung. Zudem vermindert der gummierte Sitz das Risiko von Kontaktkorrosion und erleichtert die Montage in geteilten Gehäusen.
Die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe erzeugt ein geringeres Reibmoment an der rotierenden Welle als zweilippige Dichtringe. Dadurch entsteht an der Dichtkante weniger Reibungswärme, was die Beanspruchung des NBR-Materials reduziert. Diese Variante eignet sich vor allem für saubere Einbauumgebungen ohne äußeren Schmutzanfall.
Die ringförmige Zugfeder übt einen definierten radialen Anpressdruck auf die Dichtlippe aus. Dadurch bleibt der ständige Kontakt zwischen Elastomer und rotierender Welle auch bei leichten Wellenbewegungen erhalten. Sie unterstützt die mechanische Vorspannung der Lippe im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad.
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