W70-105-13  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W70-105-13  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W70-105-13 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
70 mm
Außendurchmesser
105 mm
Breite
13 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W70-105-13 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W70-105-13 BA

Der Wellendichtring W70-105-13 BA dichtet rotierende Wellen mit 70 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 105 mm und 13 mm Breite gegen Schmierstoffaustritt ab.

Der Wellendichtring W70-105-13 BA ist ein Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Wellen. Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 105 mm und einer Breite von 13 mm passt dieser Dichtring in entsprechende Gehäusebohrungen des allgemeinen Maschinenbaus. Der Elastomerwerkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpressung der Dichtkante an die Lauffläche.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W70-105-13 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring dient vorrangig dem Zurückhalten von Schmierölen und Schmierfetten im Gehäuseinneren bei rotierenden Wellen. Die Konstruktion ist für den drucklosen Betrieb sowie für geringe Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt.

Da der Dichtring ohne separate Schutzlippe konstruiert ist, erzeugt die einzelne Dichtkante geringere Reibungskräfte an der Wellenoberfläche. Die Variante kommt vor allem in geschlossenen Einbauräumen zum Einsatz, in denen keine direkte Beaufschlagung mit Schmutzpartikeln oder Spritzwasser von außen droht.

Welche Eigenschaften zeichnen die kautschukummantelte Ausführung BA aus?

Die gummierte Außenfläche der Bauform BA unterstützt die statische Dichtheit in der Gehäuseaufnahme. Das Elastomer gleicht fertigungsbedingte Oberflächenrauheiten sowie die thermische Ausdehnung metallischer Gehäusewerkstoffe bei Temperaturwechseln aus.

Zusätzlich vermindert der Kautschukmantel das Risiko von Passungsrost im Gehäusesitz und erleichtert die fachgerechte Demontage. Bei der Montage ist auf das sorgfältige Entgraten von Wellenabsätzen zu achten, damit die NBR-Dichtkante beim Aufschieben unbeschädigt bleibt.

Welche Maße hat der Wellendichtring W70-105-13 BA?

Der Wellendichtring W70-105-13 BA besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 105 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 13 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Austausch in entsprechenden Lagergehäusen und Maschinenbauteilen.

Was bedeutet die Bezeichnung BA bei diesem Wellendichtring?

Die Bauform BA kennzeichnet einen außen vollständig kautschukummantelten Radial-Wellendichtring. Diese elastomere Außenfläche unterstützt die statische Dichtwirkung im Gehäusesitz, gleicht thermische Dehnungsunterschiede aus und beugt Passungsrost zwischen Dichtring und Gehäusebohrung vor.

Für welchen Temperaturbereich eignet sich der Werkstoff NBR?

Der Elastomerwerkstoff NBR (Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Er bietet eine gute Beständigkeit gegenüber handelsüblichen Schmierfetten und mineralölbasierten Ölen in industriellen Anwendungen.

Welcher Betriebsdruck ist für den Wellendichtring W70-105-13 BA zulässig?

Die Bauart ist für drucklose Bedingungen oder Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dieser Konstruktion dienen primär dem Schmierstoffrückhalt. Bei höheren Drücken sind druckfeste Spezialausführungen oder konstruktive Druckentlastungen erforderlich.

Warum besitzt diese Variante keine zusätzliche Schutzlippe?

Der Verzicht auf eine Staub- oder Schutzlippe minimiert Reibung und Temperaturentwicklung am Dichtkontakt der Welle. Diese Ausführung ist für saubere Einbauumgebungen konzipiert, bei denen keine Partikel oder Flüssigkeiten von außen abgefangen werden müssen.

Welche Funktion erfüllt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer umlaufenden Nut oberhalb der Dichtlippe. Sie erzeugt eine konstante Radialkraft, damit die Dichtkante auch bei Schwingungen und fortschreitender Materialalterung des NBR gleichmäßig an der Welle anliegt.

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