DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 5% | 5,51 € |
| 50 | 10% | 5,22 € |
| 100 | 15% | 4,93 € |
Der Wellendichtring W64-80-8 BA dichtet rotierende Wellen mit 64 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 80 mm gegen Flüssigkeitsaustritt ab.
Der Wellendichtring W64-80-8 BA schützt Lagerstellen und Getrieberäume vor dem Austritt von flüssigen Schmierstoffen. Mit einem Innendurchmesser von 64 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 8 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in entsprechende Gehäusebohrungen. Das Bauteil besteht aus Nitril-Kautschuk (NBR) und dichtet rotierende Wellen im Maschinen- und Anlagenbau ab. Durch seine kompakte Bauform lässt sich das Element platzsparend in bestehende Konstruktionen integrieren.
Dieser Radial-Wellendichtring dient zur Abdichtung rotierender Maschinenteile gegen mineralölbasierte Öle und Schmierfette. Das Bauteil ist für Konstruktionen ausgelegt, bei denen ein statischer Druck von maximal 0,5 Bar ansteht. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staublippe konstruiert ist, minimiert sich die Reibung an der Dichtlippe im laufenden Betrieb. Geeignet ist das Element für Einsatzbereiche mit Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius bei rotierenden Wellen im allgemeinen Maschinenbau.
Die elastomere Außenummantelung gleicht thermische Ausdehnungen und leichte Rauheiten der Gehäusebohrung aus. Dadurch dichtet der Ring auch bei geteilten Gehäusen oder Leichtmetallaufnahmen statisch sicher am Außendurchmesser ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl presst die Dichtkante mit definierter Radialkraft an die 64-mm-Welle an. Für den Betrieb empfiehlt sich eine geschliffene Gegenlauffläche auf der Welle sowie das Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff vor dem Einpressen.
Der Dichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 64 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Baubreite von 8 mm. Diese Maße definieren den passenden Wellendurchmesser sowie die erforderliche Gehäusebohrung. Prüfen Sie vor dem Einbau den Durchmesser von Welle und Aufnahme, um den korrekten Festsitz des Dichtrings im Gehäuse zu erzielen.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster behält das Elastomer seine werkstoffspezifische Flexibilität und Elastizität. Für Anwendungen mit Standard-Mineralölen und gängigen Fetten bietet NBR ein stabiles chemisches Verhalten gegenüber den eingesetzten Schmiermitteln.
Die Konstruktion ist für Anwendungen mit einer Druckbelastung von maximal 0,5 Bar ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die elastomere Dichtlippe verformen, was den Verschleiß beschleunigt oder Leckagen hervorruft. Für drucklose Schmierstoffräume oder mäßigen Überdruck im Getriebegehäuse bietet diese Spezifikation eine passende Auslegung.
Eine ringförmige Wurmfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die rotierende Welle. Die Feder unterstützt die Eigenspannung des NBR-Materials, damit die Dichtkante auch bei dynamischer Wellenbewegung oder Temperaturschwankungen am Wellenumfang anliegt. Dadurch bleibt der Dichtkontakt bei Wellenumdrehungen stabil erhalten.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Staubschutzlippe verringert die Reibleistung und die Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle zur Welle. Diese Bauform empfiehlt sich für saubere Umgebungsbedingungen oder für Lagerstellen, die bereits durch vorgelagerte Labyrinthdichtungen oder Gehäusedeckel vor Schmutzeintrag geschützt sind.
Vor dem Einpressen in die Gehäusebohrung empfiehlt sich das leichte Einölen der Außenfläche und der Dichtlippe, um die Montagekraft zu senken. Verwenden Sie ein geeignetes Einpresswerkzeug, das die Kraft gleichmäßig nahe am Außendurchmesser einleitet. Eine Fase an der Welle schützt die empfindliche Dichtkante beim Aufschieben vor Beschädigungen.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/