DICHTOMATIK
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Wellendichtringe w56-85-8-ba dichten rotierende Wellen mit 56 mm Durchmesser zuverlässig gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintritt im Gehäuse ab.
Wellendichtringe w56-85-8-ba kommen als Radial-Wellendichtringe zur Abdichtung von Maschinengehäusen an rotierenden Wellen zum Einsatz. Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 56 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm sowie eine Breite von 8 mm auf. Gefertigt aus Nitrilkautschuk (NBR), schützt dieser Dichtring Lagerstellen vor Schmutzeintrag und hält Schmierstoffe im Inneren des Aggregats. Instandhalter wie Konstrukteure schätzen die standardisierten Abmessungen für eine unkomplizierte Montage in unterschiedlichsten Gehäusebohrungen.
Die Ausführung w56-85-8-ba eignet sich vorrangig zur Abdichtung von rotierenden Wellen in industriellen Aggregaten und Gehäusen. Sie trennt Medien und wirkt dem Austreten von Schmierfetten oder Schmierölen aus dem Gehäuseinneren entgegen. Gleichzeitig schirmt die Dichtlippe das System gegen eindringende Feuchtigkeit und Umgebungspartikel ab. Durch die Auslegung auf Wellen mit 56 mm Durchmesser lässt sich der Radial-Wellendichtring sowohl bei der planmäßigen Wartung als auch bei Reparaturen im Maschinenbau flexibel einsetzen.
Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen aus. Das Elastomer deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 °C ab, was viele Standardanwendungen in der industriellen Antriebstechnik umfasst. Bei der Montage empfiehlt sich ein vorsichtiges Einpressen in die 85-mm-Gehäusebohrung, um Verformungen des Versteifungskörpers zu vermeiden. Ein vorheriges Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff verringert zudem die Reibung während der ersten Wellenumdrehungen.
Diese Radial-Wellendichtringe besitzen einen Innendurchmesser von 56 mm, abgestimmt auf den entsprechenden Wellendurchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 85 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung, während die axiale Baubreite bei 8 mm liegt. Diese Abmessungen ermöglichen einen passgenauen Austausch bei Reparaturen sowie Neukonstruktionen.
Der Dichtring aus NBR (Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 °C ausgelegt. Innerhalb dieses Spektrums behält der Werkstoff seine elastischen Eigenschaften, sodass die Dichtlippe flexibel am Wellenumfang anliegt. Bei Anwendungen mit abweichenden thermischen Spitzen sollten die Umgebungs- und Mediumeinflüsse vorab geprüft werden.
Nitrilkautschuk bietet eine hohe Beständigkeit gegen herkömmliche mineralische Schmieröle, Schmierfette und Wasser. Für abrasive Flüssigkeiten oder spezielle synthetische Schmierstoffe empfiehlt sich hingegen vor dem Einbau ein Abgleich mit den Werkstoffkennwerten, da aggressive Zusätze die Elastomerstruktur der Dichtlippe vorzeitig verändern können.
Vor dem Einpressen in das 85-mm-Gehäuse sollte die Gehäusebohrung gesäubert und leicht benetzt werden. Die Dichtlippe wird vorzugsweise vorab geschmiert, um Trockenlauf beim Anfahren der 56-mm-Welle zu vermeiden. Zudem wirkt ein geeignetes Einpresswerkzeug einem Verkanten des 8 mm breiten Rings im Lagersitz entgegen.
Die Ausrichtung der Dichtlippe richtet sich nach der primären Schutzaufgabe. Soll in erster Linie Schmierstoff im Gehäuse gehalten werden, zeigt die Lippe zum Gehäuseinneren. Dient die Abdichtung primär dem Schutz vor eindringendem Schmutz, Wasser oder Staub, wird die Dichtlippe nach außen zur Umgebung hin ausgerichtet.
Ein leichtes Einfetten oder Einölen der Dichtlippe reduziert die Reibungskraft beim ersten Anlaufen der Welle. Ohne anfängliche Schmierung entsteht an der Kontaktfläche schnell Reibungswärme, die das NBR-Material belasten kann. Ein Schmierfilm unterstützt somit das direkte Einlaufen und schont die feine Dichtkante.
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