W45-55-8  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W45-55-8  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W45-55-8 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
45 mm
Außendurchmesser
55 mm
Breite
8 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W45-55-8 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W45-55-8 BA

Der Wellendichtring W45-55-8 BA aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 45 mm Durchmesser bei Außenmaßen von 55x8 mm radial ab.

Der Wellendichtring W45-55-8 BA dient der radialen Abdichtung von rotierenden Wellen gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Schmutz. Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm sowie einer Breite von 8 mm passt dieser Dichtring in präzise gefertigte Gehäusebohrungen. Das Elastomer NBR zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegen Schmieröle und Schmierfette aus. Dadurch eignet sich die Komponente für ein breites Spektrum im industriellen Maschinenbau.

In welchen Einsatzbereichen wird der Wellendichtring W45-55-8 BA verwendet?

Diese Radialdichtung kommt bei rotierenden Wellen zum Einsatz, um flüssige oder pastöse Schmierstoffe im System zu halten. Der Wellendichtring ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, minimiert sich die Reibung an der Gegenlauffläche der rotierenden Welle. Bei starkem Schmutzanfall im Außenbereich empfiehlt sich ein zusätzlicher Spritzschutz.

Welche Vorteile bringt die Kautschukummantelung der Bauform BA?

Die Bauform BA verfügt über einen metallischen Kern, der vollständig mit NBR-Kautschuk ummantelt ist. Dieser gummierte Außenmantel erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht thermische Ausdehnungen bei unterschiedlichen Gehäusewerkstoffen gut aus. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe radial ab. Dies bewirkt eine gleichmäßige Anpressung an die 45 mm messende Welle, selbst bei leichten Schwingungen oder Rundlaufabweichungen im laufenden Betrieb.

Welche Abmessungen besitzt der Wellendichtring W45-55-8 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 45 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 55 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Bauhöhe von 8 mm auf. Diese Maße bestimmen den genauen Sitz im Dichtungssitz. Vor der Montage sollten Sie die Wellenoberfläche sowie die Gehäuseaufnahme auf Maßhaltigkeit und Oberflächengüte prüfen.

Was bedeutet die Materialbezeichnung NBR?

NBR steht für Nitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan geläufig. Dieser Werkstoff widersteht mineralölbasierten Fetten sowie Hydraulik- und Schmierölen. Der Werkstoff deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Für den Kontakt mit Standard-Industrieschmierstoffen bietet dieses Elastomer ein ausgewogenes Eigenschaftsprofil.

Warum besitzt diese Ausführung keine Schutzlippe?

Der Verzicht auf eine Schutzlippe verringert die Kontaktfläche und reduziert damit Reibung sowie Wärmeentwicklung an der Welle. Ausführungen ohne Schutzlippe eignen sich für saubere Einbauumgebungen oder Anwendungen, bei denen bereits externe Dichtsysteme vorhanden sind. Dadurch bleibt die Leistungsaufnahme der Lagerstelle gering, während Schmierstoffe im Inneren des Gehäuses zurückgehalten werden.

Welche Funktion übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die im Inneren der Dichtlippe eingelegte Ringfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt die erforderliche radiale Vorspannung. Sie presst die Dichtkante mechanisch an die Wellenoberfläche an. Auf diese Weise gleicht das Federelement dynamische Wellenbewegungen und natürliche Elastizitätsverluste des Kautschuks aus, um die Dichtwirkung über längere Einsatzzeiten aufrechtzuerhalten.

Welcher Betriebsdruck ist für diesen Dichtring zulässig?

Diese Ausführung ist für drucklose Anwendungen oder geringe Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Druckbelastungen können zum Abheben oder Umklappen der elastomeren Dichtlippe führen, was Leckagen verursacht. Herrschen im Gehäuseinnenraum höhere Betriebsdrücke vor, sind spezielle Druck-Wellendichtringe mit verstärkter Lippenkontur erforderlich.

Worauf ist bei der Montage des gummiummantelten Dichtrings zu achten?

Die kautschukummantelte Außenfläche erfordert ein gleichmäßiges, rechtwinkliges Einpressen mithilfe eines geeigneten Montagewerkzeugs, das nahe am Außendurchmesser ansetzt. Leichtes Einölen des Außenmantels und der Dichtlippe erleichtert das Einführen und verhindert Trockenlauf beim Anfahren. Wellenenden sollten vorab angefast sein, um Beschädigungen der Dichtlippe während des Aufschiebens zu vermeiden.

Freudenberg FST GmbH
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