W42-56-7  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W42-56-7  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W42-56-7 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
42 mm
Außendurchmesser
56 mm
Breite
7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W42-56-7 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W42-56-7 BA

Kautschukummantelter Wellendichtring W42-56-7 BA aus NBR mit Stahl-Zugfeder für Wellen mit 42 mm Durchmesser, 56 mm Außenmaß und 7 mm Breite.

Der Wellendichtring W42-56-7 BA dichtet rotierende Wellen gegen das Austreten von Schmierstoffen ab. Mit einem Innendurchmesser von 42 mm, einem Außendurchmesser von 56 mm und einer schmalen Baubreite von 7 mm passt dieses Bauteil in kompakte Gehäusebohrungen. Als Werkstoff kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz, wodurch der Radial-Wellendichtring für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt ist. Die Bauform BA zeichnet sich durch einen elastomeren Außenmantel aus, der den statischen Sitz im Gehäuse unterstützt.

Unter welchen Betriebsbedingungen arbeitet der Wellendichtring W42-56-7 BA?

Der Radial-Wellendichtring dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen das Entweichen flüssiger oder pastöser Schmierstoffe bei einem Systemdruck von maximal 0,5 bar. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Staublippe bleibt das Reibmoment an der Kontaktzone gering. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die Dichtlippe mit gleichmäßiger radialer Vorspannung an der rotierenden Lauffläche, um Schmierfett oder Schmieröl im Gehäuseinneren zu halten.

Wie wirkt die kautschukummantelte Bauform BA im Gehäusesitz?

Die elastomere Außenummantelung gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Gehäusebohrung sowie unterschiedliche thermische Ausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtring aus. Zudem erleichtert der Kautschukmantel das Einpressen und mindert das Risiko von Passungsrost am Außendurchmesser. Da die Ausführung ohne Schutzlippe gefertigt ist, eignet sich dieser Dichtring vorrangig für saubere, gekapselte Einbauräume. Der Einsatzbereich setzt Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad sowie die Verträglichkeit des NBR-Werkstoffs mit den Schmiermedien voraus.

Was zeichnet den Wellendichtring W42-56-7 BA aus?

Kompakte Abmessungen von 42x56x7 mm und beständiger NBR-Werkstoff kennzeichnen diesen Radial-Wellendichtring. Seine elastomere Außenfläche unterstützt den dichten Sitz in der Gehäusebohrung. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe mechanisch ab, wodurch der Ring Wellen bei Drehzahlen gegen Schmierstoffverlust abdichtet.

Welche Medien verträgt das NBR-Material dieses Dichtrings?

Der Werkstoff NBR (Perbunan) ist gegen mineralölbasierte Schmieröle, Schmierfette und Wasser beständig. Er deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Für aromatische Kohlenwasserstoffe, Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis oder aggressive Säuren ist NBR hingegen nicht ausgelegt, weshalb Sie den Kontakt mit ungeeigneten Medien vorab prüfen sollten.

Welchem Betriebsdruck hält der Wellendichtring W42-56-7 BA stand?

Ausgelegt ist das Bauteil für drucklose Anwendungen oder geringe Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar. Wellendichtringe dieser Bauform dienen primär dem Rückhalt von Schmierstoffen gegen drucklosen Austritt. Bei höheren Drücken kann sich die flexible Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffleckagen führen kann.

Warum besitzt dieser Radial-Wellendichtring keine Staublippe?

Die Ausführung ohne Schutzlippe minimiert die Berührungsfläche auf der Welle. Dies reduziert die Reibleistung sowie die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone. Sie wählen diese Variante bevorzugt für geschützte Einbauräume, in denen kaum Schmutz von außen an die Dichtstelle gelangt, oder wenn ein besonders leichtes Anlaufen gefordert ist.

Welche Funktion hat die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder liegt in einer Nut an der Innenseite der Dichtlippe und presst diese radial an den Wellendurchmesser von 42 mm. Sie kompensiert temperaturbedingte Elastizitätsveränderungen des NBR-Kautschuks und hält den Anpressdruck auch bei wechselnden Bedingungen aufrecht. Dadurch bleibt der Kontakt zwischen Welle und Dichtkante wirksam erhalten.

Wie erfolgt der fachgerechte Einbau in das Gehäuse?

Vor dem Einpressen sollten Sie Gehäusebohrung und Welle gründlich reinigen sowie die Dichtlippe leicht einölen. Das Einpresswerkzeug muss nahe am äußeren Durchmesser ansetzen, um die Kautschukummantelung gleichmäßig und rechtwinklig einzuführen. Scharfkantige Absätze an der Welle sollten Sie mit einer Montagehülse abdecken, damit die Dichtkante unbeschädigt bleibt.

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