DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 3,51 € |
| 50 | 10% | 3,33 € |
| 150 | 15% | 3,14 € |
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Der Wellendichtring W24-47-7 BA dichtet rotierende Wellen mit 24 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 47 mm und 7 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W24-47-7 BA dient als radialer Dichtring zur Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Mit einem Innendurchmesser von 24 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Breite von 7 mm passt dieses Bauteil in passende Gehäusebohrungen. Die Dichtung besteht aus NBR (Perbunan). Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe und hält den radialen Anpressdruck auf der Welle aufrecht.
Dieser Radial-Wellendichtring dient vorrangig zur Kapselung von Lagerstellen und Getriebeeinheiten, bei denen flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im Gehäuse verbleiben sollen. Die Ausführung ohne Schutzlippe ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad konzipiert. Durch die Begrenzung der Druckbeständigkeit auf maximal 0,5 Bar arbeitet das Bauteil vor allem in drucklosen Systemen des allgemeinen Maschinenbaus.
Der Dichtring besitzt einen kautschukummantelten Außenmantel, der die statische Abdichtung in der Gehäusebohrung begünstigt. Diese elastische Außenfläche gleicht thermische Dehnungen oder leichte Oberflächenunebenheiten der Gehäuseaufnahme aus, was Kriechleckagen entgegenwirkt. Da dieses Modell ohne Schutzlippe ausgeführt ist, verringert sich die Kontaktfläche auf der Welle. Dies begünstigt eine geringe Reibleistung im Kontaktbereich, sofern die Gegenlauffläche ausreichend mit Schmierstoff benetzt wird.
Der Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 24 mm für den Wellensitz auf. Der Außendurchmesser beträgt 47 mm für die Gehäusebohrung, während die Einbaubreite bei 7 mm liegt. Mit diesen Abmessungen benötigt die Dichtung geringen axialen Bauraum. Vor dem Einbau empfiehlt sich ein Abgleich der Maße von Welle und Gehäusebohrung.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und chemische Beständigkeit gegenüber vielen mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten. Bei anhaltend höheren Betriebstemperaturen kann der Werkstoff verhärten, weshalb die Temperaturgrenzen im Betrieb einzuhalten sind.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf der Welle. Dadurch gleicht sie leichte Wellenbewegungen sowie den einsetzenden Verschleiß der Lippe elastisch aus. Dies unterstützt den kontinuierlichen Kontakt zwischen Dichtkante und Lauffläche bei rotierenden Wellenbewegungen.
Die Konstruktion ist auf eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 Bar ausgelegt. Das Bauteil dient daher vor allem der drucklosen Abdichtung von Schmiermitteln in Aggregaten. Steigt der Innendruck im Gehäuse über diesen Grenzwert, kann sich die Dichtlippe verformen, was Undichtigkeiten begünstigt. Für Betriebsdrücke über 0,5 Bar sind gesonderte Druckdichtungen erforderlich.
Der Verzicht auf eine Staub- oder Schutzlippe reduziert Reibung und Erwärmung an der Kontaktstelle. Diese Ausführung eignet sich vor allem für saubere Einbauumgebungen oder geschützte Gehäuseinnenräume, bei denen keine Schmutzpartikel von außen auf die Dichtstelle treffen. Bei äußerer Staubbelastung empfiehlt sich alternativ ein Modell mit vorgelagerter Schutzlippe.
Vor dem Einpressen empfiehlt sich das leichte Benetzen von Welle und Dichtlippe mit Schmierstoff, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Das Einpressen in die Gehäusebohrung erfolgt rechtwinklig mit einem geeigneten Werkzeug, das die Kraft gleichmäßig auf den Außenmantel überträgt. Kanten an der Welle sollten vorab abgedeckt werden, um die Dichtkante zu schonen.
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