W20-52-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W20-52-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-52-10 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
52 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-52-10 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-52-10 BA

Der Wellendichtring W20-52-10 BA dichtet rotierende Wellen mit den Maßen 20x52x10 mm aus elastischem NBR gegen austretende Schmierstoffe ab.

Der Wellendichtring W20-52-10 BA ist ein Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Maschinenelemente. Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 10 mm schließt die Dichtung Gehäuseöffnungen passgenau an der Welle ab. Der Dichtkörper besteht aus Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan), der eine gute Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen und Schmierfetten aufweist. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe und hält die erforderliche Radialkraft auf die Wellenoberfläche aufrecht.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W20-52-10 BA?

Dieser Radialdichtring eignet sich für rotierende Wellen in geschlossenen Gehäusen mit Schmiermittelfüllung. Der Einsatz erfolgt vor allem, um Schmieröle oder Fette im Gehäuseinneren zu halten. Da die Konstruktion auf eine zusätzliche Schutzlippe verzichtet, entsteht an der Lauffläche eine geringe Reibleistung. Der nutzbare Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +100 Grad Celsius. Bei einem Druck von bis zu maximal 0,5 bar bleibt die Lippe formstabil am Wellensitz.

Welche Besonderheiten zeichnen die kautschukummantelte Ausführung aus?

Die elastomere Ummantelung am Außendurchmesser dichtet den Sitz in der Gehäusebohrung ab. Selbst bei thermischer Ausdehnung des Gehäuses oder leichten Riefen in der Aufnahmebohrung trägt der Gummimantel dazu bei, einen Durchtritt des Mediums zu vermeiden. Beim Einpressen schont der Kautschuk die Gehäusewand. Für den ordnungsgemäßen Betrieb empfiehlt sich eine drallfrei geschliffene Gegenlauffläche der Welle. Der Dichtring benötigt bei 20 mm Wellendurchmesser und 52 mm Außendurchmesser eine Einbautiefe von 10 mm.

Welche Maße hat der Wellendichtring W20-52-10 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 52 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Baubreite von 10 mm. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum. Das Gehäuse muss eine entsprechende Bohrungstiefe aufweisen, um den Ring rechtwinklig zur Wellenachse aufzunehmen.

Für welchen Temperaturbereich ist der Wellendichtring W20-52-10 BA ausgelegt?

Das Dichtungsmaterial NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei üblichen Schmierstoffen. Bei anhaltenden Temperaturen oberhalb von +100 Grad Celsius kann der Werkstoff verhärten, weshalb die Betriebstemperatur diesen Grenzwert nicht überschreiten sollte.

Welcher maximale Betriebsdruck ist für diesen Wellendichtring zulässig?

Die Bauform ist für den drucklosen Betrieb sowie für geringe Überdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Drücke können die Dichtlippe verformen, vom Wellensitz abheben oder den Verschleiß drastisch erhöhen. Bei druckbeaufschlagten Gehäusen oder Systemen mit Druckspitzen sind spezielle Druckdichtringe erforderlich.

Warum besitzt dieser Dichtring keine Schutzlippe?

Wellendichtringe ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugen weniger Reibung und damit eine geringere Erwärmung an der Kontaktzone der Welle. Diese Ausführung eignet sich für saubere Umgebungen oder gekapselte Innenräume von Maschinen. Befindet sich die Dichtstelle im direkten Kontakt mit grobem Schmutz oder Spritzwasser, empfehlen sich externe Schutzmaßnahmen.

Welche Funktion hat die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die ringförmige Wurmfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe radial auf die Wellenoberfläche vor. Sie gleicht Setzerscheinungen des Elastomers aus und hält den nötigen Anpressdruck auch bei wechselnden Betriebszuständen oder Wellenschwingungen aufrecht. Dadurch wird der Schmierfilm zwischen Dichtkante und Gegenlauffläche stabilisiert.

Wogegen ist der Werkstoff NBR beständig?

Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan) weist eine chemische Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten auf. Auch Wasser und Hydrauliköle auf Mineralölbasis verträgt das Material problemlos. Für synthetische Spezialschmierstoffe, aggressive Säuren oder aromatische Kohlenwasserstoffe sollte vorab die Materialverträglichkeit geprüft werden.

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