DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W58-76-13 BASL aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 58 mm Durchmesser gegen Flüssigkeitsaustritt und Schmutzeintrag ab.
Dieser Radial-Wellendichtring dient zur Abdichtung rotierender Maschinenelemente an Gehäusedurchführungen. Mit einem Innendurchmesser von 58 mm, einem Außendurchmesser von 76 mm und einer Breite von 13 mm passt der Dichtring in Gehäusebohrungen mit entsprechenden Nennmaßen. Die Fertigung aus NBR (Perbunan) verleiht dem Werkstoff Beständigkeit gegenüber Schmierfetten und mineralischen Ölen. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für die radiale Vorspannung der primären Dichtlippe auf der Wellenoberfläche.
Diese Radialdichtung kommt bei rotierenden Wellen mit Schmiermittelkontakt zum Einsatz. Das Bauteil dichtet rotierende Wellen gegen das Austreten von Schmierstoffen ab und reduziert das Eindringen von Schmutzpartikeln. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad deckt das Elastomer NBR typische Einsatzbereiche im Maschinenbau ab. Die Auslegung erlaubt den Einsatz bei einem Druck von maximal 0,5 bar im System.
Die Kennzeichnung BASL kennzeichnet einen außen kautschukummantelten Wellendichtring mit zusätzlicher Staublippe. Der gummierte Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Gehäusebohrung sowie thermische Dehnungsunterschiede aus. Zugleich erleichtert er die Montage bei geteilten Gehäusen. Die berührende Schutzlippe auf der Stirnseite wirkt als vorgelagerte Barriere gegen Staub, Schmutz und Spritzwasser von außen. Dadurch bleibt die dahinterliegende, federbelastete Hauptdichtlippe vor abrasiven Partikeln geschützt, was dem vorzeitigen Verschleiß der Welle entgegenwirkt.
Dieser Radialdichtring besitzt einen Innendurchmesser von 58 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 76 mm für die Gehäuseaufnahme sowie eine Bauhöhe beziehungsweise Breite von 13 mm. Vor dem Einbau sollten Wellendurchmesser und Bohrung geprüft werden, um eine passende Geometrie zu erzielen.
BASL steht für eine Bauart mit gummielastischer Außenummantelung und einer zusätzlichen Staub- oder Schutzlippe. Während die federunterstützte Hauptdichtlippe das Schmiermittel im Maschinengehäuse hält, schützt die vorgelagerte Schutzlippe die Lauffläche vor eindringenden Umgebungspartikeln wie feinem Staub oder Spritzflüssigkeiten.
Der elastomere Dichtwerkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan geläufig) eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad. In dieser Temperaturspanne behält das Material seine Flexibilität und Dichtwirkung gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen, Hydraulikölen und Standardfetten.
Der Wellendichtring W58-76-13 BASL ist für den drucklosen Betrieb bis zu einer maximalen Druckbelastung von 0,5 bar spezifiziert. Bei höheren Betriebsdrücken besteht die Gefahr, dass sich die Dichtlippe verformt oder abhebt, was zu vorzeitiger Undichtigkeit oder Beschädigungen führen kann.
Die Zugfeder besteht aus unlegiertem Stahl und sitzt in einer Nut oberhalb der Hauptdichtlippe. Sie erzeugt eine konstante radiale Anpresskraft auf den Wellenmantel. Auf diese Weise gleicht die Feder geringfügige Wellenschwingungen und den naturbedingten Verschleiß der Elastomerkante über den Betriebsverlauf aus.
Ein kautschukummantelter Außenring dichtet die Gehäusebohrung auch bei leichten Riefen oder Wärmedehnungen ab. Er vermindert zudem Korrosion am Außendurchmesser und vereinfacht das Einpressen des Dichtrings in die Aufnahmebohrung ohne Beschädigung der Gehäusewand.
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