DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,42 € |
| 100 | 10% | 2,29 € |
| 250 | 15% | 2,17 € |
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Der Wellendichtring W10-19-4 BA dichtet rotierende Wellen mit 10 mm Durchmesser bei einer Gehäusebohrung von 19 mm und 4 mm Einbaubreite ab.
Der Wellendichtring W10-19-4 BA dient der Abdichtung rotierender Maschinenteile gegen austretende Schmierstoffe sowie gegen das Eindringen von Verunreinigungen. Mit einem Innendurchmesser von 10 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer schmalen Baubreite von 4 mm eignet sich dieses Bauteil für kompakte Einbauräume. Die Ausführung besteht aus Nitril-Kautschuk (NBR) und verfügt über eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl, welche die radiale Anpresskraft der Dichtlippe unterstützt.
Der Radial-Wellendichtring W10-19-4 BA wird zur Abdichtung rotierender Wellen eingesetzt, bei denen Schmierfette oder mineralische Öle im Gehäuseinneren gehalten werden. Das Elastomer NBR ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Die Konstruktion widersteht einem Überdruck von bis zu maximal 0,5 Bar. Da diese Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, empfiehlt sich der Einsatz vor allem in sauberen Betriebsumgebungen ohne direkten Schmutzeintrag von außen.
Die kautschukummantelte Außenfläche des Radial-Wellendichtrings erhöht die statische Dichtwirkung im Gehäusesitz. Besonders bei Gehäusen mit hoher Wärmeausdehnung oder bei leichten Oberflächenrauheiten in der Aufnahmebohrung gleicht der elastische Mantel Unebenheiten aus. Der Kautschukmantel trägt dazu bei, Passungsrost zu vermeiden, und erleichtert das schonende Einpressen in den Sitz. Für die Dichtwirkung ist eine drallfreie und tragfähige Gegenlauffläche auf der Welle erforderlich, um Reibungsverschleiß an der NBR-Dichtkante gering zu halten.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 10 mm für den Sitz auf der rotierenden Welle. Der Außendurchmesser beträgt 19 mm und entspricht dem Nennmaß der Aufnahmebohrung im Gehäuse. Mit einer Breite von 4 mm beansprucht das Bauteil axial nur geringen Bauraum, was kompakte Gehäusekonstruktionen im Maschinenbau ermöglicht.
Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzen behält das Material seine Elastizität und eignet sich für standardmäßige mineralölbasierte Schmierfette und Hydrauliköle. Bei Anwendungen mit anhaltend höheren Temperaturen kommen alternative Werkstoffvarianten in Betracht.
Die ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in der Nut hinter der Dichtlippe. Sie erzeugt eine konstante radiale Anpresskraft auf den Wellenumfang. Hierdurch gleicht die Feder geringe Wellenschwingungen oder Rundlaufabweichungen aus und unterstützt den kontinuierlichen Kontakt der Dichtkante bei laufender Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring ist auf eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 Bar ausgelegt. Die Konstruktion dient als drucklose Dichtung für den Rückhalt von Öl- oder Fettfüllungen. Bei Druckbeaufschlagungen über 0,5 Bar kann sich die Lippe verformen, was gesonderte konstruktive Druckentlastungen erforderlich macht.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Staub- oder Schutzlippe verringert die Kontaktfläche an der rotierenden Welle. Dadurch sinken Reibungswärme sowie Drehmomentverluste im laufenden Betrieb. Dieser Dichtringtyp empfiehlt sich primär für Innenbereive von Maschinen, bei denen keine direkte Schmutz- oder Spritzwassereinwirkung von außen auf die Dichtstelle einwirkt.
Die Bezeichnung BA kennzeichnet einen Wellendichtring mit anvulkanisiertem Außenmantel aus Elastomer über dem metallischen Versteifungsring. Diese Bauweise dichtet auch in Gehäusebohrungen mit höherer Oberflächenrauheit ab und gleicht Wärmedehnungen bei unterschiedlichen Werkstoffpaarungen zwischen Gehäuse und Dichtringkörper aus.
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