INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,28 € |
| 100 | 10% | 2,16 € |
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Der Wellendichtring SD19-27-4 -A von INA dichtet Wellen mit 19 mm Durchmesser zweilippig ab und besteht aus Polyamid sowie PU-Elastomer.
Der Wellendichtring SD19-27-4 -A dient der Abdichtung rotierender oder axial bewegter Wellen in kompakten Aggregaten. Mit den Abmessungen 19 mm Innendurchmesser, 27 mm Außendurchmesser und 4 mm Breite eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für schlanke Konstruktionen. Das Bauteil von INA kombiniert einen Tragkörper aus Polyamid mit einem Dichtungsbereich aus PU-Elastomer. Die Bauweise kommt ohne Zugfeder aus und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt.
Der Dichtring gelangt vor allem dort zum Einsatz, wo Schmierfett oder Schmieröl im System gehalten und gleichzeitig Schmutzpartikel von außen abgehalten werden sollen. Dank der zweilippigen Konstruktion fungiert die äußere Schutzlippe als zusätzliche Barriere gegen Staub. Die Materialkombination aus Polyamid und Polyurethan erlaubt zudem den Einsatz als Abstreifer bei axialen Hubbewegungen. Zu beachten ist dabei die Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar.
Im Unterschied zu Dichtungen mit integrierter metallischer Wurmfeder nutzt diese Ausführung die Rückstellkraft des PU-Elastomers für die radiale Anpressung an die Welle. Der Verbund mit dem formstabilen Polyamid-Tragkörper unterstützt den festen Sitz in der Gehäusebohrung. Diese Bauart reduziert Einpresskräfte bei der Montage und verhindert Korrosionsrisiken durch fehlende Metallfedern. Vor dem Einbau sollten die Umgebungsmedien mit dem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius abgestimmt werden.
Der Ring besitzt einen Innendurchmesser von 19 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 27 mm für die Gehäuseaufnahme sowie eine schmale Baubreite von 4 mm. Durch diesen kompakten Querschnitt passt das Bauteil vor allem in platzsparende Bauräume industrieller Antriebe und Lagerstellen.
Die Konstruktion besitzt neben der primären Dichtlippe eine vorgelagerte Schutzlippe. Während die innere Lippe den Austritt von Schmierstoff verhindert, hält die Schutzlippe trockenen Schmutz und Partikel von der eigentlichen Dichtkante fern. Dieser Aufbau unterstützt den Schutz der Welle bei staubiger Umgebung.
Diese Bauform ist für den drucklosen Betrieb bis zu einer Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen oder den Verschleiß beschleunigen. Für Anwendungen oberhalb dieser Grenze sind speziell druckbelastbare Dichtungssysteme erforderlich.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Tragkörper aus Polyamid und die Dichtlippe aus PU-Elastomer ihre formelastischen Eigenschaften. Außerhalb dieser Spanne kann der Werkstoff verhärten oder seine Elastizität einbüßen.
Das verwendete PU-Elastomer besitzt eine ausgeprägte Werkstoffelastizität. Die Dichtlippe erzeugt die erforderliche Vorspannung auf der Welle eigenständig über das vorgegebene Übermaß. Eine zusätzliche Zugfeder ist nicht erforderlich, wodurch die Gefahr abspringender oder korrodierender Federteile entfällt.
Polyamid verleiht dem äußeren Tragkörper mechanische Formstabilität für den sicheren Sitz im Gehäuse. Das Polyurethan-Elastomer an der Dichtlippe zeichnet sich durch Flexibilität und Verschleißfestigkeit im Kontakt mit der Wellenoberfläche aus. Beide Kunststoffe bilden zusammen eine korrosionsfeste Baueinheit.
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