W22-35-7  B1 Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W22-35-7  B1 Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W22-35-7 B1

Technische Daten
 
Innendurchmesser
22 mm
Außendurchmesser
35 mm
Breite
7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, einseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W22-35-7 B1
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W22-35-7 B1

Der Wellendichtring W22-35-7 B1 dichtet rotierende Wellen mit 22 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 35 mm zuverlässig gegen Flüssigkeitsaustritt ab.

Der Wellendichtring W22-35-7 B1 dient als berührende Radialdichtung für rotierende Wellen in Maschinen und mechanischen Baugruppen. Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 22 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Breite von 7 mm. Gefertigt aus dem Elastomer NBR (Perbunan), eignet sich die Dichtung für den Kontakt mit gängigen mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe und hält die erforderliche Radialkraft auf der Gegenlauffläche aufrecht.

In welchen Bereichen wird der Wellendichtring W22-35-7 B1 eingesetzt?

Diese Radialdichtung findet ihren Einsatz an rotierenden Wellen in Gehäusen und Aggregaten des allgemeinen Maschinenbaus. Sie schützt das Gehäuseinnere davor, dass flüssige oder pastöse Schmierstoffe entlang der rotierenden Welle austreten. Die Konstruktion ist für Anwendungen mit geringer Druckbeanspruchung von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Typische Einsatzfelder umfassen kompakte Wellenlagerungen, bei denen Schmierfette oder Schmieröle im drucklosen oder druckarmen Bereich gehalten werden sollen.

Wann ist die Ausführung ohne Staublippe die richtige Wahl?

Die Bauform B1 ist ohne zusätzliche Schutzlippe ausgeführt, sodass ausschließlich die federunterstützte Hauptdichtlippe an der Welle anliegt. Dadurch entsteht im Vergleich zu zweilippigen Varianten eine geringere Reibleistung an der Dichtkante. Diese Ausführung empfiehlt sich, wenn die Dichtstelle in einem geschlossenen, sauberen Umfeld liegt oder ein vorgeschaltetes Gehäuseelement grobe Fremdkörper bereits abhält. Bei der Montage ist auf eine sorgfältig entgratete Welle sowie ausreichende Schmierung der Lippe zu achten, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden.

Welche Abmessungen hat der Wellendichtring W22-35-7 B1?

Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 22 mm zur Aufnahme auf der Welle, einen Außendurchmesser von 35 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung sowie eine Baubreite von 7 mm. Diese Maße entsprechen den standardisierten Nennmaßen für metrische Radial-Wellendichtringe.

Welcher Temperaturbereich ist für das Material NBR zulässig?

Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 °C bis +100 °C ab. Innerhalb dieser Grenzen bleibt das Material elastisch genug, um die Welle im laufenden Betrieb abzudichten, sofern geeignete Mineralöle oder Schmierfette zum Einsatz kommen.

Wie hoch darf der Druck an der Dichtstelle sein?

Der Wellendichtring ist für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar ausgelegt. Er fungiert primär als drucklose Dichtung zur Rückhaltung von Schmierstoffen; für höhere Systemdrücke sind herkömmliche Standard-Wellendichtringe nicht vorgesehen.

Welche Aufgabe übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder stützt die elastomere Dichtlippe radial gegen die Wellenoberfläche ab. Sie gleicht geringe Maßabweichungen oder Schwingungen aus und trägt dazu bei, dass die berührende Dichtkante auch während der Drehbewegung mit gleichmäßigem Anpressdruck an der Welle anliegt.

Was bedeutet der Verzicht auf eine Schutzlippe bei der Bauform B1?

Ohne Staublippe arbeitet ausschließlich eine einzelne Dichtkante auf der Welle. Dies senkt das Reibmoment sowie die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone. Die Bauform eignet sich vor allem für saubere Einbauumgebungen, bei denen kein direkter Staub- oder Schmutzbeschuss von außen vorliegt.

Worauf sollte bei der Montage des Wellendichtrings geachtet werden?

Vor dem Einbau sollten Welle und Dichtlippe leicht mit Schmierstoff benetzt werden, um Schäden beim ersten Anlaufen zu verhindern. Das Einpressen in das Gehäuse muss planparallel und rechtwinklig erfolgen, idealerweise mithilfe eines geeigneten Montagewerkzeugs, das die Kraft gleichmäßig auf den Außenring überträgt.

Freudenberg FST GmbH
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