DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 5,77 € |
| 50 | 10% | 5,47 € |
| 150 | 15% | 5,16 € |
| 250 | 20% | 4,85 € |
Der Wellendichtring W48-65-9 BASL dichtet rotierende Wellen mit 48 mm Durchmesser bei 65 mm Gehäusebohrung und 9 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W48-65-9 BASL dient dem Abdichten rotierender Maschinenelemente gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag. Durch den Werkstoff NBR eignet sich diese Radial-Wellendichtung für Anwendungen im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die Dichtlippe mit konstanter Vorspannung auf der Welle. Dank der kautschukummantelten Außenfläche erzielt das Bauteil auch bei thermischer Dehnung des Gehäuses einen festen Sitz in der Bohrung.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an Lagerstellen, Getriebewellen und Achsen zum Einsatz, bei denen Schmierfett oder mineralische Schmieröle im Aggregat verbleiben sollen. Das Bauteil ist für einen Betriebsdruck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Gleichzeitig schirmt die zusätzliche Staub- und Schutzlippe die Dichtstelle gegen äußere Verunreinigungen wie Staub oder Schmutzpartikel ab. Damit eignet sich der Dichtring für industrielle Anwendungen mit rotierenden Wellen im drucklosen oder druckarmen Bereich.
Die Ausführung BASL zeichnet sich durch zwei funktionale Merkmale aus: Der elastomere Außenmantel erleichtert das Einpressen, gleicht geringe Rauheiten der Gehäusebohrung aus und mindert das Risiko von Passungsrost im Sitz. Die nach außen gerichtete Schutzlippe bildet eine berührende Zusatzdichtung. Sie fängt Schmutzpartikel ab, bevor diese die primäre Dichtkante erreichen können. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Gegenlauffläche auf der Welle sowie ein leichtes Befetten der Dichtlippen gegen Trockenlauf beim Anlaufen.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 48 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 65 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse sowie eine Einbaubreite von 9 mm. Die Maße entsprechen den metrischen Standardabmessungen für Radial-Wellendichtungen.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt eine Bauform mit vollständig gummielastisch ummanteltem Metallkörper sowie einer zusätzlichen Schutzlippe gegen Staub. Die Primärdichtlippe wird durch eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl radial auf die Welle gepresst, während die Schutzlippe Schmutz von außen abhält.
Die Ausführung ist für den drucklosen Betrieb sowie für geringe Überdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken verformt sich die Dichtlippe unzulässig stark, was zu erhöhtem Verschleiß und vorzeitigem Ausfall der Dichtstelle führen kann.
Der Nitril-Kautschuk NBR, auch als Perbunan geläufig, deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Er weist eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten, Hydraulikölen und Wasser auf, verhärtet jedoch bei dauerhafter Überschreitung der oberen Grenztemperatur.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer Nut an der Rückseite der primären Dichtlippe. Sie übt eine gleichmäßige Radialkraft auf die Dichtkante aus. Dadurch gleicht sie Schwingungen, leichten Wellenschlag sowie elastische Setzerscheinungen des Dichtungsmaterials im Betrieb aus.
Richten Sie die primäre Dichtlippe mit der Zugfeder stets zum abzudichtenden Medium hin aus, während die Schutzlippe zur Schmutzseite nach außen zeigt. Bestreichen Sie die Lauffläche und Dichtlippe vor dem Fügen mit Schmierfett, um die Reibung während der ersten Wellenumdrehungen zu senken.
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