DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 4,85 € |
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Der Wellendichtring W30-62-7 B1 dichtet Wellen mit 30 mm Durchmesser bei 62 mm Gehäusebohrung und Temperaturen von -30 bis +100 Grad ab.
Der Wellendichtring W30-62-7 B1 dient der Abdichtung von Maschinengehäusen an rotierenden Wellen. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm sowie einer Breite von 7 mm schließt dieses Dichtelement flüssige Schmierstoffe im System ein. Die Ausführung besteht aus NBR (Perbunan) und verfügt über eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl. Durch diese Konstruktion hält die Dichtlippe stetigen Kontakt zur Wellenoberfläche und unterstützt den Schutz vor Schmierstoffaustritt.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich für Lagerstellen und Aggregate, bei denen Schmierfette oder Schmieröle im Gehäuse gehalten werden sollen. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Staub- oder Schutzlippe erzeugt das Bauteil geringere Reibungsverluste an der Kontaktzone. Der Einbau empfiehlt sich vor allem in geschützten Bauräumen, in denen keine direkte Schmutzeinwirkung aus der Umgebung auf die Dichtstelle trifft.
Der Werkstoff NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab und zeigt eine gute Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen auf Mineralölbasis. Zu beachten ist die maximale Druckbeständigkeit von 0,5 bar. Dieses Bauteil ist für weitgehend drucklose Gehäuse ausgelegt, da höhere Betriebsdrücke die Geometrie der Dichtlippe verändern können. Eine saubere Führung im 62 mm messenden Gehäusesitz unterstützt dabei den festen Halt.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 62 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse und eine Bauhöhe von 7 mm. Diese Abmessungen müssen exakt mit den Anschlussmaßen der Konstruktion übereinstimmen, um einen festen Sitz und die Dichtwirkung im Betrieb zu ermöglichen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behält der Werkstoff NBR seine flexiblen Eigenschaften. Für Anwendungen mit dauerhaften Temperaturen oberhalb von 100 Grad sollten Sie prüfen, ob thermisch anders ausgelegte Elastomere erforderlich sind, um ein Verhärten der Dichtlippe zu vermeiden.
Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Der Dichtring ist für drucklose Gehäuse oder Systeme mit minimaler Druckdifferenz konzipiert. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtkante anheben oder vorzeitig abnutzen. Bei Anlagen mit höherem Druckniveau sind druckfeste Sonderbauformen erforderlich.
Die Zugfeder stützt die Dichtlippe mechanisch und erzeugt die erforderliche Radialkraft auf die Wellenoberfläche. Dadurch gleicht sie minimale Wellenbewegungen aus und hält die Berührung zwischen Dichtkante und Welle aufrecht. Da die Feder aus unlegiertem Stahl gefertigt ist, sollte sie im Kontakt mit korrosionsfördernden Medien geschützt bleiben.
Modelle ohne Schutzlippe zeichnen sich durch geringere Reibung und reduzierte Temperaturentwicklung an der Welle aus. Sie eignen sich für Einbaustellen, die bereits durch Gehäusekappen oder Labyrinthdichtungen vor äußerem Schmutz geschützt sind. Bei direkter Staubbelastung von außen wäre eine Bauform mit Staublippe vorzuziehen.
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