DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W40-55-7 B1 aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 40 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt bei Betriebsdrücken bis 0,5 bar ab.
Der Wellendichtring W40-55-7 B1 dient dem Rückhalt von Schmierölen und Schmierfetten an rotierenden Maschinenelementen. Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 7 mm passt die Radialdichtung in gängige Einbauräume im allgemeinen Maschinenbau. Das Elastomer NBR zeichnet sich durch seine Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmiermitteln aus. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den radialen Anpressdruck der Dichtlippe auf der Welle.
Die Radialdichtung dient vorrangig dem Einsatz an Baugruppen, bei denen flüssige oder pastöse Schmierstoffe im Gehäuseinneren verbleiben sollen. Da diese Bauform ohne zusätzliche Schutzlippe ausgeführt ist, empfiehlt sich der Einbau in sauberen Umgebungen ohne ausgeprägte Schmutzeinwirkung von außen. Typische Einsatzfelder finden sich an rotierenden Wellen und Gehäusen mit drucklosem Schmierstoffniveau. Der maximal zulässige Betriebsdruck liegt bei 0,5 bar. Das Material NBR deckt Einsatztemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab.
Bei der Montage und Auslegung bestimmen Wellenbeschaffenheit und Schmierstoff die Funktion. Das Elastomer NBR verträgt Mineralöle und Standardfette sehr gut, eignet sich jedoch nicht für jede synthetische Flüssigkeit. Vor dem Aufschieben auf die Welle sollten Dichtlippe und Gegenlauffläche leicht benetzt werden, um Trockenlauf beim ersten Anlaufen zu verhindern. Weil die Wurmfeder aus unlegiertem Stahl gefertigt ist, sollte das Umfeld frei von aggressiven oder wasserbasierten Medien bleiben, um Rostbildung zu vermeiden.
Die Radialdichtung besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm für entsprechende Wellen. Der Außendurchmesser beträgt 55 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung, während die Gesamtbreite bei 7 mm liegt. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in vorgegebene Dichtsitze industrieller Baugruppen.
Der verwendete Werkstoff NBR erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. In diesem Bereich bleibt das Material elastisch genug, um die Welle zuverlässig abzudichten. Bei anhaltend höheren Betriebstemperaturen kann das Elastomer verhärten, was die Dichtwirkung beeinträchtigt.
Der Wellendichtring W40-55-7 B1 hält Betriebsdrücken von bis zu maximal 0,5 bar stand. Die Konstruktion dient der Abdichtung druckloser oder druckarmer Systeme. Ein Überschreiten dieser Druckgrenze kann zum Abheben oder Verformen der Dichtlippe führen, was Leckagen verursacht.
Die innenliegende Wurmfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt eine kontinuierliche Radialkraft auf die Dichtkante. Dadurch gleicht sie leichte Wellenschwingungen sowie ein temperaturbedingtes Nachlassen der Gummispannung aus. Der Kontakt zwischen Dichtkante und Wellenoberfläche bleibt somit während der gesamten Drehung stabil.
Der Verzicht auf eine Schutzlippe beschränkt die Kontaktfläche zur Welle auf eine einzelne Dichtkante und reduziert dadurch Reibung sowie Wärmeentwicklung an der Kontaktzone. Diese Bauform ist für Einbaustellen konzipiert, die bereits durch das Gehäuse oder vorgeschaltete Elemente vor äußerem Partikeleintrag geschützt sind.
NBR (Perbunan) weist eine gute Beständigkeit gegenüber Schmierfetten und Ölen auf Mineralölbasis sowie einfachen Hydraulikflüssigkeiten auf. Für stark oxidierende Medien, Säuren oder bestimmte synthetische Ester ist der Werkstoff weniger geeignet, weshalb die chemische Verträglichkeit mit dem Betriebsmittel abzugleichen ist.
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