DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W45-60-10 B2 aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 45 mm Durchmesser bei Außenmaßen von 60x10 mm im Gehäusesitz ab.
Der Radial-Wellendichtring W45-60-10 B2 dient dem Abdichten von rotierenden Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Bei dieser Ausführung umschließt ein stabiler metallischer Außenmantel die Dichtlippe, die durch eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl auf die Welle gedrückt wird. Mit den Abmessungen 45 mm Innendurchmesser, 60 mm Außendurchmesser sowie 10 mm Breite passt das Bauteil in entsprechende Gehäusebohrungen. Der Werkstoff NBR eignet sich für den Einsatz mit mineralischen Ölen und Schmierfetten im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad.
Dieser Dichtring wird an rotierenden Wellen eingesetzt, um Schmierfett oder Schmieröl im Gehäuseinnenraum zu halten. Durch die Konstruktion ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugt das Bauteil geringe Reibungsverluste an der rotierenden Lauffläche. Die Auslegung erlaubt den Betrieb bei einem Druck von bis zu 0,5 bar. Bei der Abdichtung flüssiger Medien eignet sich das Elastomer NBR für gängige Schmierstoffe auf Mineralölbasis.
Die Bauform B2 zeichnet sich durch einen beidseitig geschlossenen Metallmantel aus. Dieser metallische Außenkörper ermöglicht einen festen und exakt rechtwinkligen Sitz in der Gehäusebohrung, auch unter thermischer Belastung. Bei der Montage wird der Dichtring mithilfe eines passenden Werkzeugs gleichmäßig eingepresst, damit sich der Außenring nicht verzieht. Eine saubere, gratfreie Welle mit 45 mm Nenndurchmesser schützt die Dichtlippe beim Aufschieben vor Beschädigungen.
Der Dichtring weist einen Innendurchmesser von 45 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 60 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 10 mm auf. Diese Maße definieren den erforderlichen Einbauraum. Für eine einwandfreie Funktion sollte die Gehäuseaufnahme maßlich genau auf den metallischen Außenmantel abgestimmt sein.
Die Dichtlippe besteht aus Nitrilkautschuk (NBR, auch als Perbunan bekannt), der für gängige Schmierfette und Mineralöle ausgelegt ist. Die integrierte Zugfeder wird aus unlegiertem Stahl gefertigt und hält die Radialkraft auf der Welle aufrecht. Der elastische Bereich deckt Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad ab.
Dieser Radial-Wellendichtring ist für drucklose Anwendungen oder geringe Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen oder deren Anpressdruck unzulässig steigern, was zu vorzeitigem Verschleiß an der Kontaktzone führt. Für Druckanwendungen über 0,5 bar sind spezielle Druckausführungen erforderlich.
Bei dieser B2-Ausführung besteht die äußere Mantelfläche aus Metall, während der metallische Versteifungskörper beidseitig geschlossen ausgeführt ist. Dies sorgt für eine hohe Formstabilität beim Einpressen in starre Metallgehäuse. Der Dichtring sitzt fest in der Bohrung und behält seine Position auch bei leichten Temperaturschwankungen bei.
Die Ausführung ohne Schutzlippe konzentriert sich rein auf das Zurückhalten des Schmierstoffs im Gehäuseinnenraum. Da keine zweite Lippe an der Welle anliegt, entstehen weniger Reibungswärme und geringere Reibleistung an der Dichtstelle. Dieser Aufbau empfiehlt sich in geschlossenen, sauberen Umgebungen ohne übermäßige externe Schmutz- oder Staubeinwirkung.
Verwenden Sie für den metallummantelten Außenring eine geeignete Einpressvorrichtung, die die Kraft nahe am Außendurchmesser einleitet. Fetten oder ölen Sie die Dichtlippe sowie die Welle vor dem Aufschieben leicht ein. Zudem sollten Wellenabsätze angefast und Kanten abgedeckt sein, um die Dichtkante beim Überstreifen nicht zu beschädigen.
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