DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 5,11 € |
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Auf einen Blick: Der Wellendichtring W45-72-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 45 mm Durchmesser bei 72 mm Gehäusebohrung gegen Schmiermittelaustritt ab.
Der Radial-Wellendichtring W45-72-10 BA dient dem Abdichten rotierender Maschinenelemente gegen das Austreten von Schmierstoffen sowie gegen das Eindringen äußerer Partikel. Die Konstruktion besitzt eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 10 mm. Gefertigt aus NBR (Perbunan), ist der Dichtring für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt und hält flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im Gehäuseinnenraum.
Das Dichtelement kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen Schmieröle oder Fette im weitgehend drucklosen Zustand gehalten werden. Die zulässige Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 bar. Da diese Ausführung ohne Schutzlippe gefertigt ist, arbeitet die Dichtkante mit reduzierter Reibung direkt auf der Gegenlauffläche der Welle. Für Umgebungen mit hoher Staubbelastung empfiehlt sich konstruktiv eine zusätzliche externe Abdeckung.
Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser gleicht thermische Ausdehnungen elastisch aus und unterstützt den dichten Sitz bei raueren Gehäusebohrungen. Zudem schont die elastische Außenfläche den Lagersitz beim Einpressen. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe gleichmäßig radial auf den Wellenumfang vor, sodass der Anpressdruck im laufenden Betrieb stabil bleibt. Eine leichte Benetzung der Dichtlippe vor dem Einbau trägt dazu bei, Trockenlauf beim Anlaufen vorzubeugen.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm für die Wellenaufnahme, einem Außendurchmesser von 72 mm für den Gehäusesitz und einer Baubreite von 10 mm entspricht der Ring metrischen Standardmaßen. Diese Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in dafür vorgesehenen zylindrischen Einbauräumen.
NBR (Perbunan) ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad Celsius ausgelegt. In diesem Temperaturbereich bewahrt das Material seine Elastizität und Dichtwirkung gegenüber mineralölbasierten Schmiermitteln, ohne frühzeitig spröde zu werden oder Formabweichungen zu zeigen.
Die äußere Gummierung unterstützt die statische Abdichtung in der Gehäusebohrung, insbesondere bei leicht rauen Bohrungsoberflächen oder geteilten Gehäusen. Zudem gleicht sie geringe thermische Ausdehnungsunterschiede zwischen Dichtring und Gehäusewerkstoff aus und verringert das Risiko von Passungsrost oder Beschädigungen beim Einpressvorgang.
Die Konstruktion ist für einen maximalen Betriebsdruck von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dieser Bauform sind primär für drucklose Systeme oder geringe Druckdifferenzen konzipiert. Höhere Betriebsdrücke können zu einem Umklappen oder zu erhöhtem Verschleiß der Dichtlippe führen.
Die Zugfeder umschließt die Dichtlippe und übt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die Welle aus. Auf diese Weise stellt die Feder den nötigen Kontakt zwischen Dichtkante und Lauffläche her, selbst wenn sich das Elastomermaterial im Laufe des Betriebs leicht setzt.
Die Ausführung ohne Staublippe minimiert die Reibung und die Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle zur rotierenden Welle. Sie eignet sich für saubere Einbauumgebungen oder geschlossene Gehäuse, bei denen kein direkter Eintrag von trockenem Staub oder grobem Schmutz von der Außenseite droht.
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