DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 4,49 € |
| 50 | 10% | 4,25 € |
| 150 | 15% | 4,02 € |
| 250 | 20% | 3,78 € |
Der Wellendichtring W35-52-6 BABSL dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser ab und ist für Betriebsdrücke bis maximal 10 Bar ausgelegt.
Dieser Radial-Wellendichtring W35-52-6 BABSL schützt Maschinenteile vor Schmierstoffaustritt und hält Schmutzpartikel von außen fern. Das Bauteil verfügt über die Nennmaße 35 mm Innendurchmesser, 52 mm Außendurchmesser sowie eine schmale Breite von 6 mm. Gefertigt aus beständigem NBR-Kautschuk, eignet sich dieser Dichtring für ein breites Spektrum industrieller Aggregate mit moderaten Betriebstemperaturen.
Der Einsatz erfolgt an rotierenden Wellen, bei denen im Systeminnenraum ein Überdruck ansteht. Dank der druckbelastbaren Bauform nimmt das Dichtelement Betriebsdrücke bis zu 10 Bar auf. Typische Einsatzbereiche finden sich an druckbeaufschlagten Aggregaten und Gehäusedurchführungen im Maschinenbau. Die integrierte Schutzlippe schirmt die primäre Dichtkante zusätzlich gegen Staub und Verunreinigungen von außen ab, sodass die Kontaktzone geschützt bleibt.
Der Außenmantel aus Elastomer gleicht thermische Ausdehnungen im Gehäusesitz aus und dichtet auch bei leichten Bearbeitungsspuren der Gehäusebohrung ab. Eine kurze Dichtlippe verringert unter Druckbelastung das Verformen an der Kontaktfläche zur Welle. Zudem unterstützt die verbaute Zugfeder aus unlegiertem Stahl den gleichmäßigen radialen Anpressdruck. Bei der Montage empfiehlt sich das Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff, um Trockenlauf während des Anlaufens zu vermeiden.
Die Baugröße ist für Wellen mit einem Durchmesser von 35 mm ausgelegt. Der Außendurchmesser beträgt 52 mm und passt in entsprechende Aufnahmebohrungen. Mit einer geringen Bauhöhe von 6 mm eignet sich der Radial-Wellendichtring gut für kompakte Einbauräume mit begrenzter axialer Tiefe.
Die Ausführung BABSL besitzt eine verkürzte, druckfeste Dichtlippe sowie eine zusätzliche Staublippe. Dadurch widersteht der Dichtring einem Druck von bis zu 10 Bar, während Standardausführungen meist nur für drucklose Systeme ausgelegt sind. Zudem ist der Außenmantel vollständig mit Kautschuk überzogen, was die statische Abdichtung im Gehäuse verbessert.
Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Material seine Elastizität und chemische Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen. Für Anwendungen oberhalb von 100 Grad sollten alternative Werkstoffe geprüft werden.
Die im Lippenbereich sitzende Wurmfeder unterstützt die Eigenelastizität des NBR-Materials. Sie übt eine definierte Radialkraft auf die rotierende Welle aus. Dadurch hält der Ring den Kontakt zur Gegenlauffläche aufrecht, gleicht minimale Wellenbewegungen aus und unterstützt die Dichtfunktion selbst bei Druckwechseln.
Richten Sie die Dichtlippe immer der abzudichtenden Flüssigkeit beziehungsweise dem Druckraum entgegen. Die zusätzliche Schutzlippe zeigt dabei nach außen zur Schmutzseite. Um Beschädigungen der Dichtkante zu verhindern, sollten Sie Wellenabsätze anfasen und scharfkantige Nuten während des Aufschiebens mit einer Montagehülse abdecken.
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