W24-35-7  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W24-35-7  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W24-35-7 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
24 mm
Außendurchmesser
35 mm
Breite
7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W24-35-7 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W24-35-7 BA

Der Wellendichtring W24-35-7 BA dichtet rotierende Wellen mit 24 mm Durchmesser bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ab.

Dieser Radial-Wellendichtring W24-35-7 BA schützt rotierende Wellen vor Schmiermittelaustritt und hält Öle sowie Fette im Aggregat. Mit den Maßen von 24 mm Innendurchmesser, 35 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite passt die Dichtung exakt in standardisierte Gehäusebohrungen. Als Werkstoff dient NBR (Perbunan), das Beständigkeit gegenüber mineralischen Schmierstoffen aufweist. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe und hält den gleichmäßigen Anpressdruck an die Wellenoberfläche aufrecht.

Für welche Betriebsbedingungen ist der Wellendichtring W24-35-7 BA ausgelegt?

Dieser Radial-Wellendichtring dient vor allem zur Abdichtung rotierender Wellendurchführungen in Aggregaten und Antrieben. Da die Dichtung für einen Druckbereich bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, dient sie vorrangig drucklosen oder druckarmen Systemen. Die Ausführung eignet sich primär für Anwendungen, bei denen das Austreten von Schmieröl oder Schmierfett verhindert werden soll und die Umgebung weitgehend frei von aggressiver Verschmutzung bleibt.

Was zeichnet die kautschukummantelte Bauform ohne Schutzlippe aus?

Die elastomere Außenummantelung gleicht geringe Oberflächenrauheiten und Wärmedehnungen der Gehäusebohrung aus. Dadurch dichtet der Ring auch in geteilten oder leicht unrunden Gehäusen sauber ab. Weil diese Variante auf eine zusätzliche Schutzlippe verzichtet, erzeugt sie ein geringeres Reibmoment an der Welle als Ausführungen mit Schutzlippe. Bei der Montage empfiehlt sich das vorherige Einölen des Außenmantels sowie der Dichtlippe, um Beschädigungen beim Einpressen zu vermeiden.

Welche Abmessungen besitzt der Wellendichtring W24-35-7 BA?

Die Radialdichtung verfügt über einen Innendurchmesser von 24 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 35 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 7 mm. Diese Maße erlauben den unkomplizierten Austausch in passenden Gehäusesitzen von Maschinen und Aggregaten.

Welche Medien verträgt das NBR-Material dieses Wellendichtrings?

NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk bzw. Perbunan) zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen, Schmierfetten und Wasser aus. Für stark säurehaltige Medien oder spezielle synthetische Schmierstoffe mit aggressiven Additiven sollte vorab die chemische Verträglichkeit geprüft werden, da NBR vor allem auf klassische Schmieröle abgestimmt ist.

In welchem Temperaturbereich kann die Dichtung eingesetzt werden?

Das Dichtelement ist für Dauertemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält der NBR-Werkstoff seine erforderliche Elastizität. Bei Temperaturen unterhalb von -30 Grad verhärtet das Material, während Werte über +100 Grad die Alterung und den Verschleiß der Dichtkante beschleunigen.

Warum besitzt dieser Radialdichtring keine Staublippe?

Der Verzicht auf eine separate Schutzlippe minimiert Reibung, Wärmeentwicklung und Leistungsverlust an der Welle. Diese einlippige Bauform eignet sich gezielt für Bauräume, die bereits durch eine geschlossene Gehäusekonstruktion vor Schmutz geschützt sind oder in sauberen Maschineninnenräumen arbeiten, wo allein der Austritt von Schmierstoff verhindert werden soll.

Welche Funktion übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die ringförmige Wurmfeder liegt in einer Nut an der Rückseite der Dichtlippe und erzeugt eine definierte Radialkraft. Dadurch drückt sie die Dichtkante kontinuierlich auf die Welle und kompensiert minimale Wellenunwuchten sowie betriebsbedingten Abrieb, was die Dichtwirkung über längere Einsatzzeiten unterstützt.

Welcher Druck darf auf den Wellendichtring einwirken?

Die Dichtung hält einem Überdruck von bis zu maximal 0,5 bar stand. Für höhere Betriebsdrücke sind Standard-Wellendichtringe nicht vorgesehen, da sich die Lippe verformen und der Verschleiß drastisch ansteigen würde. Das System sollte daher drucklos betrieben oder über entsprechende Gehäuseentlüftungen entlastet werden.

Freudenberg FST GmbH
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