DICHTOMATIK
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Kautschukummantelter Wellendichtring W50-72-7 BASL aus NBR mit Schutzlippe und Zugfeder für Wellen mit 50 mm Durchmesser bei 72 mm Gehäusebohrung.
Der Wellendichtring W50-72-7 BASL dichtet rotierende Wellen gegen austretendes Öl oder Schmierfett ab. Durch den Elastomer-Außenmantel aus NBR (Perbunan) sitzt der Radial-Wellendichtring fest in der Gehäusebohrung und gleicht fertigungsbedingte Rauheiten im Sitz aus. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe und hält die radiale Vorspannung auf der Welle aufrecht. Mit den Maßen 50x72x7 mm eignet sich das Bauteil für kompakte Einbauräume an rotierenden Wellen.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen Schmierstoffe im Gehäuse verbleiben sollen. Das Elastomer NBR eignet sich für den Kontakt mit mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Die Auslegung bis maximal 0,5 bar erlaubt den Einsatz in drucklosen oder leicht druckbeaufschlagten Systemen. Gleichzeitig trägt die Kautschukummantelung auch bei Gehäusen aus Leichtmetall oder bei Erwärmung zur statischen Abdichtung bei.
Die Kennzeichnung BASL steht für eine Bauform mit zusätzlicher Staub- und Schutzlippe. Neben der federbelasteten Hauptdichtlippe hält diese vorgelagerte Lippe trockenen Staub, Schmutz und Spritzwasser von außen ab. Das bewahrt die eigentliche Dichtkante vor abrasivem Verschleiß und schont die Wellenoberfläche im Betrieb. Achten Sie beim Einbau auf eine saubere, angefaste Welle mit 50 mm Nenndurchmesser, damit die Schutzlippe beim Aufschieben unbeschädigt bleibt und ihre Funktion erfüllt.
Der Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm für den Sitz auf der Welle, einen Außendurchmesser von 72 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 7 mm. Diese standardisierten Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in kompakte Bauräume ohne axiale Verspannung.
Die Ausführung BASL kennzeichnet einen kautschukummantelten Wellendichtring mit einer federunterstützten Hauptdichtlippe sowie einer zusätzlichen Schutzlippe. Der Gummiaußenmantel dichtet den Gehäusesitz gegen Flüssigkeiten ab, während die Schutzlippe das Eindringen von Staub und Partikeln aus der Umgebung hemmt.
Das Elastomer besteht aus NBR, auch bekannt als Perbunan oder Acrylnitril-Butadien-Kautschuk. Dieses Material zeichnet sich durch Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle, Schmierfette und Hydrauliköle aus. Die innenliegende Zugfeder besteht aus unlegiertem Stahl und erzeugt die erforderliche radiale Vorspannung der Dichtlippe.
Der Wellendichtring W50-72-7 BASL eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius. In diesem Bereich bleibt der NBR-Werkstoff elastisch genug, um die Welle bei Rotation umschlossen zu halten, ohne Versprödung bei Kälte oder thermische Zersetzung bei Hitze zu erleiden.
Die Dichtung ist für eine Druckbelastung bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie eignet sich damit vorrangig für drucklose Gehäuse oder Systeme mit sehr geringem Innendruck, wie er durch Erwärmung im Betrieb entstehen kann. Bei höheren Betriebsdrücken sind gesonderte Druckdichtungen erforderlich.
Die Schutzlippe wirkt als vorgelagerte Barriere gegen Schmutzpartikel, Schleifstaub und Spritzwasser von der Außenseite der Baugruppe. Sie hält abrasive Fremdkörper von der primären Dichtkante fern und trägt so dazu bei, Einlaufspuren auf der rotierenden Welle sowie Schmierstoffaustritt zu vermeiden.
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