DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W52-72-12 BASL dichtet rotierende Wellen mit 52 mm Durchmesser bei 72 mm Gehäusebohrung und 12 mm Breite gegen Schmierstoffverlust ab.
Als Radial-Wellendichtring dient der Wellendichtring W52-72-12 BASL dem Abdichten rotierender Maschinenelemente. Das Bauteil dichtet gegen das Austreten von Schmierfetten oder Schmierölen aus dem Gehäuseinneren ab. Dank des Werkstoffs NBR (Perbunan) deckt der Dichtring einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Die gummierte Außenfläche ermöglicht einen festen Sitz in der Gehäuseaufnahme, auch bei leicht rauer Bohrungswand.
Der Radial-Wellendichtring findet seinen Platz an rotierenden Wellen mit drucklos gelagerten Ölen sowie Schmierfetten. Seine Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 bar, weshalb sich die Ausführung vorrangig für Gehäusebereiche ohne nennenswerten Überdruck eignet. Das Zusammenspiel aus NBR-Elastomer und stabiler Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den Anpressdruck an der Welle bei moderaten Drehzahlen aufrecht.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt einen kautschukummantelten Dichtring mit zusätzlicher Staublippe. Während die federbelastete Dichtlippe das Innenmedium zurückhält, schirmt die vorgelagerte Schutzlippe die Dichtzone gegen Schmutz und Staub von außen ab. Ein Vorbefüllen des Raums zwischen Dicht- und Schutzlippe mit Schmierfett bei der Montage verringert Reibung und Verschleiß der Berührungsfläche.
W52-72-12 steht für einen Innendurchmesser von 52 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 12 mm. Das Kürzel BASL bezeichnet einen Dichtring mit gummielastischem Außenmantel, federunterstützter Hauptdichtlippe und zusätzlicher Schutzlippe gegen Schmutz.
NBR, auch bekannt als Nitrilkautschuk oder Perbunan, bietet gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten. Das Elastomer deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Für aggressive Chemikalien oder extrem hohe Temperaturen ist der Werkstoff hingegen nur eingeschränkt geeignet.
Ein kautschukummantelter Außenring ermöglicht eine statische Abdichtung in der Gehäusebohrung. Das flexible Material gleicht thermische Dehnungen des Gehäuses sowie leichte Unebenheiten der Bohrungsfläche aus. Zudem schützt die Gummischicht den metallischen Versteifungskörper vor Feuchtigkeitseinflüssen.
Die Schutzlippe fungiert als berührende Vorstufe zur eigentlichen Hauptdichtlippe. Sie verhindert, dass Schmutzpartikel oder Staub von außen direkt an die Dichtkante gelangen. Dadurch schützt die BASL-Ausführung das Gehäuseinnere vor abrasivem Schmutzeintrag und unterstützt den Erhalt der Dichtstelle.
Dieser Wellendichtring ist für drucklose Anwendungen oder sehr geringe Differenzdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die Dichtlippe verformen oder von der Welle abheben. Für druckbeaufschlagte Systeme empfehlen sich spezielle Druckdichtringe mit abgestützter Lippe.
Die Ringzugfeder besteht aus unlegiertem Stahl und liegt in der Hohlkehle der Hauptdichtlippe. Sie erzeugt eine konstante Radialkraft auf die Lauffläche der 52-mm-Welle. Dadurch bleibt die berührende Dichtwirkung auch bei minimalen Rundlauffehlern der Welle oder bei Verschleißerscheinungen erhalten.
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