W110-135-12  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W110-135-12  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W110-135-12 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
110 mm
Außendurchmesser
135 mm
Breite
12 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W110-135-12 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W110-135-12 BA

Kautschukummantelter Wellendichtring W110-135-12 BA mit den Maßen 110x135x12 mm aus beständigem NBR für Wellenabdichtungen bis 0,5 bar Druck.

Der Wellendichtring W110-135-12 BA dichtet rotierende Wellen in Gehäusen gegen Schmierstoffaustritt ab. Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 135 mm und einer Breite von 12 mm eignet sich diese Radial-Wellendichtung für industrielle Baugruppen mit mäßigen Belastungen. Gefertigt aus NBR (Perbunan) widersteht das Dichtelement Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den erforderlichen Anpressdruck der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche aufrecht.

In welchen Bereichen bewährt sich der Wellendichtring W110-135-12 BA?

In Gehäusen rotierender Wellen und Industrieaggregaten dient der Wellendichtring W110-135-12 BA vor allem zum Zurückhalten von Schmierölen und Schmierfetten. Das Dichtelement nimmt Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar auf und eignet sich somit für weitgehend drucklose Aggregate. Da diese Bauform ohne zusätzliche Schutzlippe ausgeführt ist, empfiehlt sich der Einsatz in sauberen Umgebungen oder innerhalb gekapselter Maschinenräume. Hier dichtet die primäre Dichtlippe das Gehäuseinnere wirksam gegen Austritt von Schmierstoffen ab.

Welche Vorteile bietet die kautschukummantelte Bauform BA?

Die Kautschukummantelung am Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Gehäusebohrung sowie Wärmeausdehnungen bei Temperaturwechseln zwischen -30 und +100 Grad Celsius aus. Zudem vermindert der gummierte Sitz das Risiko von Passungsrost und erleichtert die Montage bei geteilten oder leicht unrunden Gehäusen. Vor dem Einbau sollte die Gegenlauffläche auf der Welle geprüft werden. Eine drallfreie Oberfläche und saubere Schmierung beim Aufschieben schützen die Dichtlippe und die Zugfeder aus unlegiertem Stahl vor vorzeitigem Verschleiß.

Welche Maße hat der Wellendichtring W110-135-12 BA?

Dieser Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 135 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Bauhöhe von 12 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser und den Gehäusesitz, um eine passende radiale Vorspannung der Dichtkante an der Welle zu erzielen.

Was zeichnet die Bauform BA bei diesem Wellendichtring aus?

Die Bauform BA kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit vollständiger Elastomer-Ummantelung am Außendurchmesser. Diese Gummierung dichtet auch bei thermischer Ausdehnung oder leichten Riefen im Gehäusesitz statisch ab. Zudem mindert der Kautschukmantel das Risiko eines Festbackens in der Bohrung sowie Beschädigungen an Leichtmetallgehäusen beim Einpressen.

Für welche Medien und Temperaturen eignet sich der Werkstoff NBR?

NBR, auch als Nitrilkautschuk oder Perbunan bekannt, eignet sich für Schmierstoffe auf Mineralölbasis, Fette und Wasser. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad Celsius. Bei Anwendungen mit aggressiven Chemikalien oder extremen Betriebstemperaturen außerhalb dieses Spektrums sollten alternative Werkstoffe wie FKM geprüft werden.

Wie viel Druck hält der Wellendichtring W110-135-12 BA stand?

Der Ring ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Standard-Wellendichtringe sind primär für drucklose Gehäuse konzipiert, in denen Spritzöl oder Fett zurückgehalten werden. Steigt der Innendruck im Aggregat über 0,5 bar, kann sich die Lippe verformen, was die Reibung erhöht und zu Schmierstoffaustritt führt.

Warum besitzt diese Variante keine zusätzliche Staublippe?

Ausführungen ohne Schutzlippe weisen eine geringere Kontaktfläche auf und erzeugen dadurch weniger Reibung sowie Reibungswärme an der Welle. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn die Außenseite der Lagerstelle bereits durch Kappen, Gehäusedeckel oder saubere Umgebungsbedingungen vor direktem Schmutzeintrag geschützt ist.

In welcher Ausrichtung wird der Wellendichtring montiert?

Zur Abdichtung gegen Schmierstoffaustritt zeigt die Dichtlippe samt sichtbarer Zugfeder zum Gehäuseinneren, wo sich das Öl oder Fett befindet. Soll das Aggregat hingegen vor eindringenden Medien von außen geschützt werden, montieren Sie die Dichtlippe nach außen. Vor dem Einbau sollten Welle und Dichtlippe leicht benetzt werden.

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