W90-115-13  B1SL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W90-115-13  B1SL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W90-115-13 B1SL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
115 mm
Breite
13 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, einseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,083 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W90-115-13 B1SL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W90-115-13 B1SL

Der Wellendichtring W90-115-13 B1SL dichtet rotierende Wellen mit 90 mm Durchmesser bei 115 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite mechanisch stabil ab.

Der Wellendichtring W90-115-13 B1SL dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen austretenden Schmierstoff und eindringenden Schmutz. Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 115 mm und einer Breite von 13 mm passt diese Radial-Wellendichtung in passende Gehäusebohrungen. Gefertigt aus NBR (Perbunan) deckt der Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den gleichmäßigen Anpressdruck der Dichtlippe an die rotierende Welle.

In welchen Systemen kommt der Wellendichtring W90-115-13 B1SL zum Einsatz?

Der Wellendichtring W90-115-13 B1SL eignet sich für Lagerstellen und Industrieantriebe, in denen flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im Gehäuse gehalten werden sollen. Durch die Auslegung für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar findet die Dichtung vor allem in drucklosen oder nur leicht druckbeaufschlagten Aggregaten Verwendung. Typische Einsatzfelder sind Getriebe, Pumpen sowie Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen moderate thermische Belastungen im NBR-Bereich zwischen -30 und +100 Grad auftreten.

Welche Funktion haben Metallmantel und Schutzlippe bei der Bauform B1SL?

Die Ausführung B1SL zeichnet sich durch einen einseitig geschlossenen Metallaußenmantel aus, der einen festen Sitz in der Gehäusebohrung unterstützt und Montagekräfte gut aufnimmt. Neben der primären Dichtlippe besitzt diese Variante eine integrierte Schutzlippe. Diese Staublippe schirmt das Innere vor feinem Schmutz und Partikeln von außen ab, während die federunterstützte Dichtlippe das Schmiermittel zurückhält. Beim Einbau unterstützen eine saubere, angefaste Welle sowie eine ebene Einpressung rechtwinklig zur Achse den zuverlässigen Sitz.

Welche Maße besitzt der Wellendichtring W90-115-13 B1SL?

Dieser Radial-Wellendichtring hat einen Innendurchmesser von 90 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 115 mm für die Aufnahmebohrung im Gehäuse sowie eine Baubreite von 13 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusesitze im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.

Was bedeutet die Ausführung B1SL bei diesem Dichtring?

B1SL steht für eine Bauform mit metallummanteltem, einseitig geschlossenem Außenkörper und einer zusätzlichen Staublippe. Der Metallmantel verleiht dem Ring Steifigkeit beim Einpressen ins Gehäuse, während die vorgelagerte Schutzlippe das Dichtsystem vor abrasivem Schmutz und feinen Partikeln von außen abschirmt.

Für welchen Temperaturbereich ist das Material NBR geeignet?

Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Er zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten aus und behält in diesem Temperaturfenster seine elastischen Dichteigenschaften bei.

Wie hoch darf der Betriebsdruck beim Wellendichtring W90-115-13 B1SL sein?

Die zulässige Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar Überdruck. Dieser Radial-Wellendichtring ist für drucklose Gehäuse oder Systeme mit geringem Druckanstieg konzipiert. Höhere Betriebsdrücke können die Lippenanpressung unzulässig erhöhen und vorzeitigen Verschleiß an Dichtlippe und Wellenlauffläche begünstigen.

Welche Aufgabe übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Eine ringförmige Wurmfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und erzeugt die erforderliche radiale Vorspannung auf die Welle. Sie gleicht temperaturbedingte Dehnungen sowie geringe Maßschwankungen im Betrieb aus, sodass die Dichtkante mit konstantem Anpressdruck an der Wellenoberfläche anliegt.

Worauf ist bei der Montage dieses Wellendichtrings zu achten?

Zum Schutz der Dichtlippe vor Beschädigungen sollten Wellenenden leicht angefast sein. Der Wellendichtring wird mit einem geeigneten Werkzeug plan sowie rechtwinklig zur Wellenachse in das Gehäuse eingepresst. Durch den Metallmantel empfiehlt es sich, die Einpresskraft möglichst nah am Außendurchmesser einzuleiten.

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