DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Wellendichtringe w88-110-12-ba dichten rotierende Wellen gegen Schmierstoffverlust und Schmutzeintritt ab. Gefertigt aus NBR für -30 bis +100 °C im Bauraum 88x110x12 mm.
Wellendichtringe w88-110-12-ba schützen rotierende Baugruppen vor Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag. Mit einem Innendurchmesser von 88 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und 12 mm Breite passt diese Ausführung in zylindrische Gehäusebohrungen im Maschinenbau. Der Dichtungswerkstoff NBR widersteht üblichen mineralischen Ölen sowie Schmierfetten. Das Elastomer deckt Temperaturen von -30 bis +100 °C ab. Instandhalter nutzen die Ausführung als Ersatzteil im laufenden Betrieb, während Einkäufer auf standardisierte Baumaße für Serienanwendungen setzen.
Dieser Radialwellendichtring dichtet Wellen in Getrieben, Elektromotoren, Pumpen und Achsen ab, bei denen Schmierstoffe im Gehäuse verbleiben müssen. Die Dichtlippe liegt unmittelbar auf der rotierenden Welle mit 88 mm Durchmesser auf, während der Außenmantel mit 110 mm fest im Maschinengehäuse sitzt. Der Ring dient dazu, das Austreten von Öl oder Fett zu verhindern und Staub aus dem Inneren fernzuhalten. Industrielle Antriebe mit moderaten Drehzahlen bilden das primäre Einsatzgebiet für diese Bauform.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 °C und zeigt eine hohe Beständigkeit gegen mineralölbasierte Medien. Reibung an der Dichtkante erzeugt im Betrieb zusätzliche Erwärmung. Die Umgebungstemperatur sollte daher Sicherheitsreserven zu den thermischen Grenzwerten aufweisen. Für eine ordnungsgemäße Funktion muss die Welle im Kontaktbereich drallfrei geschliffen sein, damit keine ungewollte Förderwirkung entlang der Rotationsachse entsteht.
Diese Dichtringe verfügen über einen Innendurchmesser von 88 mm, der dem Wellendurchmesser entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 110 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung, und die axiale Breite liegt bei 12 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in genormte Aufnahmebohrungen industrieller Aggregate.
Für den Werkstoff NBR (Perbunan) gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -30 bis +100 °C. Bei der Auslegung sollte berücksichtigt werden, dass durch die Reibung zwischen Dichtlippe und Welle punktuell Wärme entsteht. Die Medientemperatur sollte daher unter dem Maximalwert liegen, um die Elastizität des Dichtrings zu erhalten.
Die Ausrichtung richtet sich nach der primären Aufgabe. Soll der Austritt von Schmierstoff verhindert werden, weist die Dichtlippe in das Innere des Gehäuses. Dient die Dichtung vorrangig dem Schutz vor Schmutz, Staub oder Spritzwasser von außen, zeigt die Dichtkante nach außen. Vor der Montage empfiehlt sich das Einölen der Dichtlippe.
NBR zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber Schmierfetten und Schmierölen auf Mineralölbasis sowie gegenüber Wasser aus. Bei synthetischen Schmierstoffen oder aggressiven Chemikalien sollte die Beständigkeit im Einzelfall geprüft werden. Das Material behält in den freigegebenen Medien seine Formstabilität und Elastizität über lange Betriebszeiten bei.
Die Gegenlauffläche auf der Welle erfordert eine feine, drallfrei geschliffene Oberfläche. Riefen mit Drall würden wie eine Schraubenpumpe wirken und Flüssigkeit über die Dichtlippe transportieren. Zudem sollten Wellenenden bei der Montage angefast oder mit Montagehülsen abgedeckt werden, um Beschädigungen der empfindlichen Dichtkante beim Aufschieben zu vermeiden.
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