DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W92-120-12 BA dichtet rotierende Wellen mit 92 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 120 mm und 12 mm Baubreite ab.
Der Wellendichtring W92-120-12 BA dient dem radialen Abdichten rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt bei moderaten Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar. Gefertigt aus NBR (Perbunan), deckt dieser Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Durch die Ausführung mit unlegierter Stahlzugfeder bleibt der Anpressdruck der Dichtkante auf der Lauffläche stabil. Die Dichtung eignet sich für Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau sowie für Wartungseinsätze bei Bestandsanlagen.
Der Radial-Wellendichtring dient vorrangig der Abdichtung von öl- oder fettgeschmierten Lagerstellen, wenn keine zusätzliche Schmutzbelastung von außen vorliegt. Da die Ausführung ohne separate Staublippe konstruiert ist, arbeitet das Bauteil reibungsarm direkt auf der Welle. Typische Einsatzorte finden sich in Wellendurchführungen und Lagergehäusen, in denen Schmieröl im Innenraum gehalten werden soll. Das Elastomer NBR zeigt ein beständiges Verhalten gegenüber herkömmlichen mineralischen Ölen und Fetten.
Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser von 120 mm erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht thermische Dehnungen oder leichte Oberflächenrauheiten im Gehäusesitz aus. Maßgeblich für die Funktion sind die exakten Passmaße der Welle von 92 mm sowie eine ausreichende Härte der Gegenlauffläche. Für Druckbelastungen oberhalb von 0,5 bar ist dieser Dichtring nicht ausgelegt. Vor der Montage empfiehlt es sich, Dichtlippe und Wellenoberfläche leicht zu benetzen, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 92 mm für die entsprechende Welle, einen Außendurchmesser von 120 mm für den Gehäusesitz und eine Breite von 12 mm. Diese Abmessungen bestimmen die bauliche Passgenauigkeit in der Lagerstelle. Prüfen Sie vor dem Austausch die Geometrie der Aufnahmebohrung sowie den exakten Wellensitz.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius. In diesem Temperaturfenster behält das Elastomer seine Elastizität und chemische Beständigkeit gegenüber üblichen mineralölbasierten Schmierstoffen. Für Anwendungen außerhalb dieser Spanne sollten alternative Werkstoffe wie Fluorkautschuk geprüft werden.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe radial ab. Sie erzeugt die erforderliche Vorspannung gegen die Wellenoberfläche und gleicht leichte Rundlauffehler oder temperaturbedingte Setzvorgänge des Elastomers aus. Dadurch bleibt die Kontaktzone zwischen Dichtkante und Gegenlauffläche im laufenden Betrieb kontinuierlich geschlossen.
Diese Ausführung ist für den Einsatz bei drucklosen Systemen oder moderaten Drücken bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe anheben oder verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß und Undichtigkeiten führt. Für Druckanwendungen über 0,5 bar sind speziell verstärkte Sonderprofile erforderlich.
Ein Wellendichtring ohne Schutzlippe besitzt ausschließlich die Hauptdichtlippe zur Rückhaltung von Öl oder Schmierfett. Durch den Verzicht auf die Sekundärlippe entsteht weniger Reibungswärme an der Kontaktstelle. Diese Konstruktion eignet sich für gekapselte Innenbereiche ohne direkte Beaufschlagung durch Staub, Schmutz oder Spritzwasser von außen.
Der gummierte Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen auch bei leichten Riefen ab. Um Beschädigungen an der Dichtlippe zu verhindern, sollten Wellenenden angefast und Absätze abgedeckt werden. Die Einpresskraft soll gleichmäßig und rechtwinklig nahe am Außenumfang eingeleitet werden, wobei ein leichtes Einölen des Außenmantels das Einsetzen erleichtert.
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