DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W105-140-12 VIT dichtet rotierende Wellen mit 105 mm Durchmesser bei thermischer Beanspruchung im Gehäusemaß 140x12 mm ab.
Der Wellendichtring W105-140-12 VIT dient dem Abdichten von rotierenden Wellen gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Medien. Mit einem Innendurchmesser von 105 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 12 mm eignet sich die Dichtung für größere Maschinenwellen. Dank der Ausführung aus FKM (Viton) ist dieses Bauteil für Temperaturen von -15 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Die Bauform ohne Schutzlippe sorgt für eine gezielte Radialabdichtung bei geringer Reibleistung.
Der Einsatz des Wellendichtrings W105-140-12 VIT erfolgt vor allem in Aggregaten mit erhöhter Betriebstemperatur und thermisch anspruchsvollen Schmierstoffen. Durch die Beständigkeit des FKM-Werkstoffs eignet er sich für Getriebe, Pumpen oder Antriebswellen, bei denen synthetische Öle oder aggressive Medien anliegen. Da die Dichtung für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, dichtet sie drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Schmierstoffräume gegen die Umgebung ab.
Die Kautschukummantelung des Außenmantels unterstützt einen festen Sitz in der Gehäusebohrung, auch bei temperaturbedingter Wärmeausdehnung. Für den kontinuierlichen Kontakt der Dichtlippe sorgt die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl. Dieser Werkstoff widersteht aggressiven Medien ohne Korrosion. Die Einbaumaße betragen 105 mm Innen-, 140 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite bei einer Ausführung ohne zusätzliche Staublippe.
Dieses Modell besitzt einen Innendurchmesser von 105 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 140 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 12 mm. Diese Abmessungen entsprechen Standardmaßen für größere Industriewellen und ermöglichen den direkten Austausch maßgleicher Dichtungen in entsprechenden Bauräumen.
Der Dichtungswerkstoff FKM zeichnet sich durch eine hohe thermische Beständigkeit aus und deckt Einsatztemperaturen von -15 bis +200 Grad Celsius ab. Dadurch bleibt das Elastomer auch bei hoher Reibungswärme oder heißen Betriebsmedien formstabil und behält seine Dichtwirkung über breite Temperaturspannen hinweg bei.
Der Radial-Wellendichtring ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar spezifiziert. Er dient primär dem drucklosen Abdichten von flüssigen Schmierstoffen wie Ölen und Fetten an rotierenden Bauteilen. Bei höheren Betriebsdrücken empfiehlt sich der Einsatz speziell druckfester Sonderprofile oder vorgeschalteter Dichtsysteme.
Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Welle. Durch die Beständigkeit des Edelstahls widersteht die Feder dem Kontakt mit aggressiven Flüssigkeiten oder sauren Medien, ohne ihre Spannkraft durch Rostbildung einzubüßen.
Ausführungen ohne Schutzlippe verfügen lediglich über die primäre Dichtkante zur Schmierstoffrückhaltung. Dadurch entsteht weniger Reibung und Wärmeentwicklung an der rotierenden Welle. Sie eignen sich vor allem für saubere Einbauumgebungen oder Anwendungen, bei denen bereits externe Labyrinth- oder Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern.
Ein elastischer Kautschukmantel erleichtert das Einpressen des Dichtrings in die Gehäusebohrung und gleicht minimale Oberflächenrauheiten im Sitz aus. Zudem dichtet die Ummantelung Gehäuseteilungen sowie thermische Ausdehnungsunterschiede zwischen Ring und Aufnahmegehäuse im statischen Kontaktbereich ab.
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