DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 3,51 € |
| 50 | 10% | 3,33 € |
| 150 | 15% | 3,14 € |
| 250 | 20% | 2,96 € |
Der Wellendichtring W28-50-8 BA dichtet rotierende Wellen mit 28 mm Durchmesser bei 50 mm Gehäusebohrung und 8 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W28-50-8 BA dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen das Austreten von flüssigen oder pastösen Schmierstoffen. Ausgestattet mit einem Außenmantel aus NBR (Perbunan) sorgt diese Bauform für einen festen Sitz in der Gehäuseaufnahme und gleicht fertigungsbedingte Gehäuserauheiten aus. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe und hält den Kontakt zur Welle mit 28 mm Durchmesser aufrecht.
Dieser Radialdichtring kommt typischerweise in geschlossenen Baugruppen zum Einsatz, bei denen Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuse verbleiben sollen. Da die Bauform ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, eignet sie sich vor allem für saubere Einbauumgebungen oder gekapselte Baugruppen ohne Schmutzanfall von außen. Der Werkstoff NBR ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt und dichtet Medien bei Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar ab.
Die vollständige Kautschukummantelung erleichtert den Einpressvorgang und schont empfindliche Gehäusebohrungen, beispielsweise aus Leichtmetall. Zudem dichtet der Elastomersitz am Außendurchmesser von 50 mm auch bei thermischer Gehäusedehnung oder leichten Riefen in der Aufnahmebohrung sauber ab. Für eine lange Lebensdauer der Dichtkante sollte die Welle im Kontaktbereich drallfrei geschliffen und frei von Riefen oder Graten sein.
Dieser Radialdichtring besitzt einen Innendurchmesser von 28 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 50 mm für die Gehäuseaufnahme und eine Baubreite von 8 mm. Die Abmessungen ermöglichen einen passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen ohne zusätzliche Distanzringe.
Die Kennzeichnung BA beschreibt einen Radial-Wellendichtring mit einem gummierten Außenmantel und einer federunterstützten Dichtlippe. Die Elastomer-Ummantelung dichtet statisch gegen das Gehäuse ab, verringert Einpresskräfte und mindert das Risiko von Passungsrost sowie Undichtigkeiten bei Gehäusen mit höherer Oberflächenrauheit.
Der Werkstoff NBR (Nitrilkautschuk beziehungsweise Perbunan) weist eine gute chemische Beständigkeit gegen gängige mineralölbasierte Öle, Fette und Wasser auf. Das Material deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab, eignet sich jedoch nicht für aromatische Lösungsmittel oder aggressive Säuren.
Ausführungen ohne zusätzliche Schutz- oder Staublippe erzeugen im Betrieb ein geringeres Reibmoment und damit weniger Reibungswärme an der Welle. Diese Variante eignet sich für geschlossene Gehäusesysteme, bei denen keine Partikel, Stäube oder Spritzwasser von der Außenseite an die Dichtstelle gelangen.
Der Dichtring ist für den Betrieb bei geringen Druckunterschieden bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Standard-Radialwellendichtringe dienen in erster Linie der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen. Höhere Druckbelastungen können die flexible Dichtlippe verformen und zu vorzeitigem Verschleiß führen.
Die ringförmige Schraubenzugfeder unterstützt die Dichtkante mit einer definierten Radialkraft auf die Wellenoberfläche. Dadurch gleicht sie minimale Rundlauffehler sowie temperaturbedingte Elastizitätsänderungen des NBR-Materials aus, sodass die Dichtkante gleichmäßig an der Welle anliegt.
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