DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W120-160-15 BA dichtet rotierende Wellen mit den Abmessungen 120x160x15 mm gegen Schmierstoffaustritt bei Drücken bis maximal 0,5 bar ab.
Der Radial-Wellendichtring W120-160-15 BA kommt als berührende Dichtung auf rotierenden Maschinenelementen zum Einsatz. Bei einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 15 mm schließt er den Gehäuseraum ab. Die Dichtlippe wird durch eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl auf die Wellenoberfläche gedrückt, wodurch austretendes Schmieröl oder Schmierfett im System verbleibt.
Dieser Radial-Wellendichtring dient dem Abdichten von rotierenden Wellen bei der Schmierung mit Mineralölen oder Schmierfetten. Das Bauteil ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt und kommt daher vorwiegend zur drucklosen Abdichtung umlaufender Wellen zum Tragen. Der Werkstoff NBR widersteht Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad, wodurch die elastischen Eigenschaften des Dichtkörpers in diesem Temperaturbereich erhalten bleiben.
Die kautschukummantelte Außenfläche gleicht thermische Ausdehnungen zwischen Gehäusebohrung und Dichtringkörper aus. Auch bei geteilten Gehäusen sowie geringen Oberflächenrauheiten in der Aufnahmebohrung trägt der elastische Kautschukmantel dazu bei, Leckagen am Außenumfang wirksam zu vermeiden. Da diese Variante ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe gefertigt ist, beschränkt sich die Berührung an der Welle auf die federbelastete Hauptdichtlippe. Das führt zu einer geringen Reibleistung im laufenden Betrieb.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 15 mm. Diese Abmessungen bestimmen die Eignung für den Wellendurchmesser und die Aufnahmebohrung im Gehäuse. Ein maßgenauer Sitz ist für die Dichtwirkung der Dichtlippe erforderlich.
Der verwendete Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch bekannt als Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Material seine Elastizität und zeigt eine gute Beständigkeit gegenüber üblichen Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis.
Die Dichtung ist für eine maximale Druckbelastung von bis zu 0,5 bar konzipiert. Konstruktionsbedingt eignet sie sich vor allem zur Abdichtung druckloser Gehäuseräume oder von Bereichen mit geringem Druckaufbau. Höhere Betriebsdrücke können zu Verformungen der Dichtlippe und vorzeitigem Verschleiß führen.
Die Zugfeder erzeugt die erforderliche Radialkraft, mit der die Dichtlippe an die rotierende Welle angepresst wird. Sie gleicht geringe Maßabweichungen sowie temperaturbedingte Materialveränderungen des NBR aus und unterstützt einen gleichmäßigen Anpressdruck an der Berührungsfläche während des Betriebs.
Modelle ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe erzeugen eine geringere Reibleistung und entsprechend weniger Reibungswärme an der Welle. Sie kommen bevorzugt in sauberen Industrieumgebungen zum Einsatz, in denen keine nennenswerte Gefahr durch äußeren Staubeintrag oder aggressive Schmutzpartikel besteht.
Der Elastomer-Außenmantel gleicht Rauheiten der Gehäusebohrung aus und trägt zur Abdichtung am Außensitz bei. Zudem erleichtert die Gummierung den Einbau in das Gehäuse und nimmt unterschiedliche thermische Ausdehnungen zwischen Dichtringkörper und Gehäusewerkstoff elastisch auf.
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