DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 4,85 € |
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Der Wellendichtring W35-65-10 BASL aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag ab.
Der Wellendichtring W35-65-10 BASL schließt rotierende Wellen in Gehäusen präzise ab. Mit den Abmessungen 35 mm Innendurchmesser, 65 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite entspricht dieser Radial-Wellendichtring gängigen industriellen Einbaumaßen. Die Fertigung aus NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) verleiht dem Dichtelement eine hohe Beständigkeit gegenüber mineralischen Ölen und Schmierfetten. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe mechanisch und sorgt für eine gleichmäßige Anpressung an die rotierende Welle im Betrieb.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vor allem für Lagerstellen und Getriebegehäuse, bei denen flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im Gehäuseinneren verbleiben sollen. Durch die zusätzliche Schutzlippe schützt die Bauform BASL das System gleichzeitig vor Staub und Schmutzpartikeln von außen. Eingesetzt wird die Dichtung in Baugruppen mit rotierenden Wellen, bei denen eine Druckbelastung von maximal 0,5 bar auftritt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad Celsius und deckt typische Umgebungsbedingungen in industriellen Antriebssystemen ab.
Die elastomere Kautschukummantelung am Außendurchmesser dichtet den Sitz in der Gehäusebohrung auch bei leichten Oberflächenrauheiten oder thermischer Gehäusedehnung ab. Gegenüber metallischen Außenmänteln erleichtert der gummierte Mantel zudem das Einpressen und mindert das Risiko von Passungsrost in der Aufnahme. Beim Einbau zeigt die Dichtlippe zur Schmierstoffseite, während die Einpresskraft gleichmäßig am Außenumfang angreift. Eine Vorab-Schmierung der Lippe und der Welle schützt das NBR-Material vor Reibungswärme während des ersten Anlaufs.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außenmantel sowie einer zusätzlichen Staub- und Schutzlippe. Während die primäre, federbelastete Dichtlippe Schmierstoffe im System zurückhält, schirmt die vorgelagerte Schutzlippe Schmutz und Staubpartikel von der Dichtzone ab.
Die Ausführung besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 65 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 10 mm. Diese Maße definieren den radialen und axialen Bauraum, der in der Konstruktion für den Dichtsitz vorhanden sein muss.
Das Elastomer NBR deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster behält das Material seine elastischen Eigenschaften, wodurch die Dichtlippe flexibel bleibt. Für Anwendungen mit anhaltend höheren Temperaturen kommen alternative Werkstoffe infrage.
Dieser Radial-Wellendichtring ist für drucklose Gehäuse oder geringe Überdrücke bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Drücke können die Dichtlippe verformen oder übermäßig stark an die Welle pressen, was den Verschleiß beschleunigt und die Dichtwirkung beeinträchtigt. Bei höherem Systemdruck sind spezielle Druckdichtringe erforderlich.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer Nut oberhalb der Dichtkante. Sie übt eine definierte Radialkraft auf die Dichtlippe aus. Dadurch bleibt der Kontakt zwischen der Elastomerlippe und der umlaufenden Welle auch bei leichten Wellenbewegungen oder betriebsbedingtem Setzen des Gummimaterials erhalten.
Richten Sie die federbelastete Hauptdichtlippe zur abzudichtenden Schmierstoffseite nach innen aus, während die Schutzlippe nach außen weist. Fetten Sie die Dichtlippe und die Welle vor dem Einbau leicht ein. Drücken Sie den Ring rechtwinklig mit einem geeigneten Einpresswerkzeug gleichmäßig in die Aufnahmebohrung ein.
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