SKF
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Der Wellendichtring 95X115X12 CRW1 V von SKF dichtet rotierende Wellen mit 95 mm Durchmesser zuverlässig gegen Schmierstoffaustritt bei bis zu 0,5 bar Überdruck ab.
Der Wellendichtring 95X115X12 CRW1 V dichtet rotierende Maschinenteile zuverlässig ab und verhindert das Austreten von Öl oder Fett. SKF fertigt diesen Radial-Wellendichtring aus Nitril-Kautschuk (NBR) für Wellen mit 95 mm Durchmesser und Gehäusebohrungen mit 115 mm Außendurchmesser. Bei einer Baubreite von 12 mm schließt der Dichtring die Lagerstelle sauber ab. Das Dichtelement eignet sich für industrielle Wellenlagerungen, in denen flüssige Schmierstoffe sicher im System verbleiben sollen.
Der Dichtring dient vorrangig der Abdichtung von Lagerstellen gegen drucklose oder gering mit Druck beaufschlagte Schmierstoffe. Da die Dichtung für einen Druck bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, deckt sie klassische Umlauflagerungen und geschlossene Gehäuse ab. Die Ausführung ohne zusätzliche Staublippe reduziert die Reibung an der rotierenden Welle. Dadurch arbeitet das Bauteil besonders wirtschaftlich in geschlossenen Maschinenräumen, in denen von außen kein grober Schmutz auf die Welle trifft.
Die Kautschukummantelung des Dichtrings erleichtert den passgenauen Sitz in der Gehäusebohrung und gleicht minimale Rauheiten der Aufnahmebohrung aus. Zusammen mit der Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält der NBR-Werkstoff die Dichtlippe gleichmäßig an die Welle gepresst. Prüfen Sie vor der Montage die Verträglichkeit des Mediums mit dem Werkstoff NBR sowie den Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Für Anwendungen mit chemisch aggressiven Medien oder höheren Temperaturen sind alternative Werkstoffe zu prüfen.
Der Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 95 mm, der exakt auf den entsprechenden Wellendurchmesser abgestimmt ist. Der Außendurchmesser beträgt 115 mm für die Gehäusebohrung, während die Einbaubreite bei 12 mm liegt. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum in Ihrem Aggregat.
Nitril-Kautschuk (NBR) bietet eine gute Beständigkeit gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten. Das Material deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Bei aromatischen Kohlenwasserstoffen, Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis oder höheren thermischen Belastungen sollten Sie auf andere Elastomer-Werkstoffe wie Fluorkautschuk ausweichen.
Die Ausführung ist für Betriebsdrücke von maximal 0,5 bar ausgelegt. Für drucklose Systeme und normale Schmierölkreisläufe reicht diese Druckbeständigkeit vollständig aus. Bei höheren Systemdrücken ist der Einsatz spezieller Druckdichtringe erforderlich, da herkömmliche Dichtlippen unter zu starkem Druck verformen und schneller verschleißen können.
Der Verzicht auf eine separate Staub- oder Schutzlippe verringert die Kontaktfläche und Reibung an der rotierenden Welle. Dies führt zu geringerer Erwärmung und geringerem Drehmomentverlust an der Welle. Diese Bauform kommt dort zum Einsatz, wo die Umgebung bereits sauber gekapselt ist oder keine externen Partikel an die Dichtstelle gelangen.
Ein elastomerummantelter Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen selbst bei thermischer Ausdehnung oder leichter Oberflächenrauheit zuverlässig ab. Er vermeidet metallischen Kontakt und Korrosion im Gehäusesitz und erleichtert das gleichmäßige Einpressen bei der Montage. Zudem verringert die Ummantelung das Risiko von Leckagen über den Passungssitz im Maschinengehäuse.
Die innenliegende Zugfeder unterstützt die Radialkraft der elastomeren Dichtlippe und hält den Kontakt zur rotierenden Welle aufrecht. Sie kompensiert Materialermüdung und sorgt für eine gleichmäßige Anpressung über den gesamten Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius bei der Abdichtung von Ölen und Fetten.
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