DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5% | 16,79 € |
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Der Wellendichtring W68-90-10 VIT dichtet rotierende Wellen mit 68 mm Durchmesser bei thermischer Belastung gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W68-90-10 VIT schützt rotierende Wellen vor dem Austritt von Schmiermitteln. Mit den Maßen 68 mm Innendurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite schließt dieser Radial-Wellendichtring Gehäuseöffnungen formgenau ab. Das elastische Material FKM, geläufig unter dem Handelsnamen Viton, zeichnet sich durch thermische und chemische Beständigkeit aus. Da die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, arbeitet die Dichtkante mit geringen Reibungsverlusten direkt auf der Gegenlauffläche.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vor allem für Wellenführungen, die einer erhöhten thermischen Belastung ausgesetzt sind. Das Bauteil dient der gezielten Rückhaltung von Schmierölen oder Schmierfetten im Gehäuseinneren bei sauberen Umgebungsbedingungen. Die Dichtung ist für Medienkreisläufe mit geringem Überdruck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Durch den Verzicht auf eine Staublippe bleibt der Reibungswiderstand gering, was eine reduzierte Temperaturentwicklung an der Kontaktstelle begünstigt.
Das Elastomer FKM deckt einen breiten Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab und widersteht Schmierstoffen sowie aggressiven Medien. Eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe auch bei Wärmeeinwirkung. Durch den kautschukummantelten Außenmantel dichtet der Ring auch bei thermischer Dehnung der Gehäusebohrung ab. Zudem ermöglicht die elastische Ummantelung einen schonenden Sitz in der Gehäusepassung.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 68 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Breite von 10 mm. Diese Dimensionen bestimmen die Eignung für den Wellensitz sowie die Aufnahme in der entsprechenden Gehäusebohrung. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich dieser Anschlussmaße mit den Vorgaben der Einbaustelle.
Der Fluorkautschuk FKM bietet eine hohe Beständigkeit gegen Hitze und chemische Beanspruchung. Das Material bleibt bei Dauertemperaturen von bis zu +200 Grad elastisch und verhindert ein schnelles Aushärten der Dichtlippe. Das reduziert Ausfallrisiken in thermisch anspruchsvollen Baugruppen.
Die innenliegende Feder erzeugt eine gleichmäßige Radialkraft, die den Anpressdruck der Dichtkante auf den Wellenumfang unterstützt. Die Ausführung in rost- und säurebeständigem Stahl schützt das Bauelement vor Korrosion durch Feuchtigkeit oder chemisch aggressive Medien. Das trägt zu einer stabilen Dichtwirkung im laufenden Betrieb bei.
Ein kautschukummantelter Außenmantel sorgt für eine elastische Passung in der Gehäuseaufnahme. Dies gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Bohrung aus und dichtet statisch gegen Flüssigkeiten ab. Zudem werden Gehäusedehnungen bei wechselnden Betriebstemperaturen durch die Kautschukschicht aufgenommen, was den festen Sitz der Dichtung begünstigt.
Dichtringe ohne Staub- oder Schutzlippe erzeugen im Betrieb ein geringeres Reibmoment und weniger Eigenwärme an der Dichtstelle. Sie sind für Anwendungen konzipiert, bei denen keine Schmutzpartikel von außen anstehen oder separate Kapselungen vorhanden sind. Der Fokus liegt bei dieser Variante rein auf der Abdichtung des internen Flüssigkeitssystems.
Dieser Radial-Wellendichtring ist für drucklose Systeme oder geringfügige Überdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Höhere Druckbelastungen können zu einem Verkippen oder Abheben der Dichtlippe führen, was Leckagen verursacht. Für geschlossene Gehäuse mit Druckaufbau sind bei Bedarf entsprechende Druckentlastungen vorzusehen.
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