DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 5% | 3,08 € |
| 100 | 10% | 2,92 € |
| 250 | 15% | 2,76 € |
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Der Wellendichtring W8-12-3 BAOF dichtet mit den Maßen 8x12x3 mm Wellen ab und besteht aus NBR für Temperaturen von -30 bis +100 °C.
Der Wellendichtring W8-12-3 BAOF dient der Abdichtung rotierender Wellen mit einem Durchmesser von 8 mm in Gehäusen mit 12 mm Aufnahmebohrung. Mit einer schmalen Baubreite von 3 mm eignet sich diese Radialdichtung vor allem für platzkritische Einbauräume. Als Werkstoff kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz, das eine hohe Beständigkeit gegenüber Fetten und mineralischen Ölen aufweist. Der Dichtring ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad ausgelegt.
Diese Radialdichtung ist für Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum konzipiert. Der Dichtring dichtet Schmierstoffe gegen den Austritt aus dem Gehäuse ab. Durch die Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar kommt das Bauteil primär in drucklosen oder gering druckbeaufschlagten Systemen zum Einsatz. Bei kontinuierlicher Schmierung durch Öl oder Fett arbeitet die Dichtkante mit geringer Reibleistung direkt auf der rotierenden Welle.
Die Variante BAOF ist ohne Zugfeder sowie ohne Schutzlippe ausgeführt. Dadurch erzeugt die Dichtlippe ein geringeres Reibmoment auf der 8-mm-Welle als federbelastete Ausführungen, was die Erwärmung an der Dichtstelle verringert. Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und gleicht Unebenheiten sowie Wärmedehnungen der Aufnahmebohrung aus. Die maximale Druckbelastung liegt bei 0,5 bar.
Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 8 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 12 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 3 mm. Diese kompakten Abmessungen erlauben den Einbau in sehr schmale Lagersitze und Gehäusekonstruktionen.
NBR oder Perbunan zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit gegen Mineralöle, Fette und Schmiermittel aus. Der Werkstoff deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. NBR bietet zudem eine solide Abriebfestigkeit an der Dichtkante bei kontinuierlicher Schmierung der Kontaktzone.
Der elastische Außenmantel schließt die Gehäusebohrung sauber ab. Er verringert die notwendigen Einpresskräfte bei der Montage und gleicht temperaturbedingte Ausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtring elastisch aus. Auch bei leicht rauen Bohrungsoberflächen bleibt der statische Dichtsitz im Betrieb stabil.
Durch den Verzicht auf eine metallische Zugfeder reduziert sich die radiale Anpresskraft der Dichtlippe. Das führt zu einer geringeren Reibung sowie weniger Wärmeentwicklung an der Wellenoberfläche. Die Bauform eignet sich gezielt für Anwendungen mit niedrigen Schmierstoffdrücken bis 0,5 bar.
Eine Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugt ein geringeres Reibungsmoment als mehrlippige Varianten. Sie empfiehlt sich vor allem in sauberen Gehäusen oder gekapselten Innenräumen von Aggregaten, in denen keine nennenswerte äußere Schmutzbelastung auf die Dichtstelle einwirkt.
Die zulässige Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Konstruktionen mit höherem Innendruck erfordern gesonderte Druckausführungen mit Stützkörpern, da Überdruck die Dichtlippe ansonsten verformen oder beschädigen kann. Für drucklose Schmierkreisläufe ist diese Bauart passend dimensioniert.
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