DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W18-30-7 VIT dichtet rotierende Wellen mit 18 mm Durchmesser bei thermisch anspruchsvollen Betriebsbedingungen bis +200 °C ab.
Der Radial-Wellendichtring W18-30-7 VIT dient dem gezielten Abdichten von rotierenden Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Mit einem Innendurchmesser von 18 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm sowie einer Breite von 7 mm entspricht das Bauteil kompakten Einbauräumen im Maschinen- und Anlagenbau. Durch den Werkstoff FKM deckt dieser Dichtring ein breites thermisches Spektrum ab und eignet sich für anspruchsvolle Medien mit höherer thermischer oder chemischer Belastung.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Radialdichtung vor allem in Lagerstellen mit erhöhter Temperaturentwicklung. Der Dichtring verträgt Betriebstemperaturen von -15 bis +200 Grad Celsius. Typische Einsatzbereiche sind Getriebe, Pumpen sowie Wellenlagerungen, in denen Schmieröle oder synthetische Schmierstoffe im System gehalten werden sollen. Da die Ausführung für eine Druckbeständigkeit von bis zu 0,5 bar ausgelegt ist, empfiehlt sich das Bauteil primär für drucklose Gehäuse oder Anwendungen mit minimaler Druckdifferenz.
Die Materialkombination aus Fluorkautschuk und metallischen Funktionsteilen bestimmt die Beständigkeit dieses Dichtrings. Die Zugfeder besteht aus rost- und säurebeständigem Stahl. Sie erzeugt die erforderliche Radialkraft auf die Welle gleichmäßig und korrosionsgeschützt. Da der Außenmantel kautschukummantelt ist, unterstützt er den dichten Sitz in der Gehäusebohrung auch bei thermischen Dehnungen des aufnehmenden Metalls. Die Bauform verzichtet auf eine zusätzliche Staublippe, wodurch die Reibleistung an der Welle gering bleibt.
Der Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 18 mm für die Wellenaufnahme auf. Der Außendurchmesser beträgt 30 mm zur Einpassung in die Gehäusebohrung. Die Baubreite liegt bei 7 mm. Diese Abmessungen ermöglichen einen passgenauen Austausch bei Standardlagerungen mit entsprechenden Gehäuseabmessungen.
Der verwendete Werkstoff FKM, auch bekannt unter dem Handelsnamen Viton, widersteht einem Einsatzbereich von -15 bis +200 Grad Celsius. Dadurch hält die Dichtung hohen Betriebstemperaturen sowie aggressiveren Ölen und Schmierstoffen stand.
Die im inneren Lippenbereich eingearbeitete Schraubenzugfeder drückt die Dichtkante mit definierter Kraft an die rotierende Welle an. Durch die Ausführung in rost- und säurebeständigem Stahl widersteht die Feder chemischen Einflüssen sowie möglicher Feuchtigkeit, was die gleichmäßige Anpressung der Dichtlippe im Betrieb unterstützt.
Ein kautschukummantelter Außenmantel sorgt für eine elastische Abdichtung gegenüber der Gehäusebohrung. Diese Ummantelung gleicht geringe Rauheiten der Aufnahmebohrung sowie wärmebedingte Ausdehnungen unterschiedlicher Werkstoffe aus. Zudem vereinfacht die Elastomerschicht die schonende Montage des Dichtrings in das Gehäuse.
Dieser Dichtring ist für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar ausgelegt. Er dient primär dem drucklosen Abdichten von flüssigen Medien und Fetten in Lagergehäusen. Bei Anwendungen mit höheren Betriebsdrücken sollten spezialisierte Druckdichtringe gewählt werden, um ein Abheben der Dichtlippe zu vermeiden.
Nein, dieser Wellendichtring ist ohne zusätzliche Schutzlippe ausgeführt. Er verfügt über eine einzelne berührende Dichtkante. Diese Ausführung reduziert die Reibung und Wärmeentwicklung an der Welle, eignet sich jedoch vor allem für Einbauorte, an denen keine übermäßige Verschmutzung von außen auf die Dichtstelle trifft.
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