W35-47-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W35-47-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-47-10 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
47 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-47-10 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-47-10 BA

Der Wellendichtring W35-47-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt ab und bietet eine elastische Kautschukummantelung.

Der Wellendichtring W35-47-10 BA dient dem Abdichten rotierender Maschinenelemente gegenüber Schmierfetten und Ölen. Ausgestattet mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 10 mm passt dieser Radialdichtring in vorbereitete Gehäusebohrungen. Als Werkstoff kommt Nitril-Kautschuk (NBR, Perbunan) zum Einsatz, der gute mechanische Eigenschaften sowie eine hohe Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen aufweist.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W35-47-10 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem im allgemeinen Maschinenbau in rotierenden Aggregaten zum Einsatz, um Wellen gegen Medienverlust abzudichten. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt und dichtet drucklos oder bei einem leichten Überdruck von maximal 0,5 bar ab. Da diese Ausführung ohne Schutzlippe gefertigt ist, eignet sie sich vorzugsweise für saubere Einbauumgebungen oder gekapselte Lagerstellen ohne äußere Partikelbelastung.

Welche Vorteile bringt der kautschukummantelte Außenmantel?

Die kautschukummantelte Ausführung unterstützt eine gleichmäßige statische Abdichtung in der Gehäuseaufnahme, selbst bei leichten Unebenheiten oder thermischer Ausdehnung des Gehäuses. Der Aufbau verleiht dem Dichtring eine stabile Form beim Einpressen in die Aufnahmebohrung. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtkante radial ab und hält die definierte Anpresskraft auf der Wellenoberfläche aufrecht. Eine Benetzung der Dichtlippe vor Inbetriebnahme trägt dazu bei, die Reibung beim Anlaufen zu reduzieren.

Welche Abmessungen besitzt der Wellendichtring W35-47-10 BA?

Die Bauform besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm zur Aufnahme auf der rotierenden Welle. Der Außendurchmesser misst 47 mm für den passgenauen Sitz im Gehäuse, während die Baubreite 10 mm beträgt. Diese Maße definieren den benötigten Einbauraum im jeweiligen Aggregat.

Welcher Werkstoff wird für diesen Wellendichtring verwendet?

Als Dichtungsmaterial dient NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt). Dieser Elastomerwerkstoff zeichnet sich durch seine chemische Beständigkeit gegenüber gängigen Mineralölen, Fetten und Schmierstoffen aus. Er bleibt im vorgesehenen Betriebsbereich elastisch und erfüllt seine Dichtfunktion an der Wellenoberfläche.

In welchem Temperaturbereich arbeitet der Dichtring?

Der zulässige Temperatureinsatzbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behält der NBR-Werkstoff seine flexiblen Dichteigenschaften, ohne spröde zu werden oder übermäßig zu erweichen. Für Einsatzbedingungen oberhalb dieses Fensters sind Sonderwerkstoffe erforderlich.

Welchem Druck hält der Wellendichtring W35-47-10 BA stand?

Der Wellendichtring ist für drucklose Anwendungen sowie für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Für höhere Drücke sind Standard-Wellendichtringe konstruktiv nicht vorgesehen, da ein zu starker Innendruck die Lippe verformen und zu vorzeitigem Verschleiß führen kann.

Warum verfügt diese Variante über keine Schutzlippe?

Die Ausführung ohne Staublippe weist eine geringere Reibleistung auf, da lediglich eine einzelne Dichtkante an der Welle anliegt. Das verringert die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone. Die Bauform eignet sich für Anwendungen, bei denen keine Schmutzpartikel von außen auf die Dichtstelle einwirken.

Welche Funktion hat die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die eingearbeitete Schraubenzugfeder bewirkt die mechanische Vorspannung der elastomeren Dichtlippe auf dem Wellenmantel. Sie unterstützt den radialen Anpressdruck im Betrieb und gleicht minimale Materialermüdungen des Kautschuks aus, sodass der Kontakt zur Welle erhalten bleibt.

Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
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