DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W28-40-8 VITBSL dichtet rotierende Wellen mit 28 mm Durchmesser bei 40 mm Gehäusebohrung und 8 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W28-40-8 VITBSL dient als Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Maschinenteile. Mit einem Innendurchmesser von 28 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm sowie einer Breite von 8 mm passt dieser Dichtring exakt in standardisierte Einbauräume. Das Bauteil trennt Schmierstoffe im Gehäuseinneren sauber vom umgebenden Raum und soll das Eindringen von Schmutzpartikeln mindern. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn Bauraum und Wellenmaß exakt vorgegeben sind.
Dieser Radial-Wellendichtring wird vor allem bei rotierenden Wellen eingesetzt, die aus einem geschlossenen Gehäuse herausgeführt werden. Das Dichtelement dichtet den Spalt zwischen der bewegten Wellenoberfläche und der feststehenden Gehäusebohrung ab. Durch die Maße von 28x40x8 mm eignet sich das Bauteil sowohl für Neukonstruktionen im Maschinenbau als auch für den direkten Austausch bei Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten.
Prüfen Sie vor dem Einbau die Oberfläche der Welle sowie die Gehäusebohrung auf Riefen oder Grate. Eine sorgfältig vorbereitete Gegenlauffläche schont die Dichtkante und unterstützt die Haltbarkeit der Dichtung. Benetzen Sie die Dichtlippe vor dem Einpressen leicht mit Schmierstoff. Achten Sie auf eine rechtwinklige Einbaulage im Gehäuse und nutzen Sie passende Einpresswerkzeuge für die Aufnahmebohrung von 40 mm.
Die Abmessungen betragen 28 mm Innendurchmesser, 40 mm Außendurchmesser und 8 mm Baubreite. Diese Maße entsprechen gängigen Normgrößen für Gehäusebohrungen und Wellensitze im industriellen Maschinenbau. Prüfen Sie vor dem Austausch die Welle und den Gehäusesitz nach, um Maßabweichungen an der Einbaustelle auszuschließen.
Die Ausrichtung richtet sich nach dem vorrangigen Zweck der Abdichtung. Wenn Schmierstoffaustritt aus dem Inneren verhindert werden soll, zeigt die Dichtlippe mit der Dichtkante in Richtung Gehäuseinneres. Soll das Aggregat vorrangig vor von außen eindringendem Staub oder Schmutz geschützt werden, richten Sie die Dichtlippe nach außen.
Verwenden Sie zum Einpressen ein geeignetes Montagewerkzeug, das die Kraft gleichmäßig auf den Außenbereich des Rings überträgt. Die Welle sollte eine Fase am Wellenende aufweisen, damit die empfindliche Dichtkante beim Aufschieben unversehrt bleibt. Ein leichtes Einölen der Welle vor der Montage erleichtert das Aufsetzen.
Typische Verschleißanzeichen sind austretendes Öl oder austretendes Schmierfett an der Welle. Ursachen können Materialalterung des Dichtwerkstoffs, Riefen auf der Wellenlauffläche oder mechanischer Abrieb an der Dichtkante sein. Bei sichtbaren Leckagen empfiehlt sich ein zügiger Austausch des Dichtrings, um Folgeschäden an den dahinterliegenden Lagern zu vermeiden.
Die Oberflächenqualität der Welle beeinflusst maßgeblich die Dichtwirkung und Lebensdauer. Riefen, Rillen oder Roststellen können dazu führen, dass Flüssigkeiten unter der Dichtlippe hindurchkriechen. Zweckmäßig ist eine drallfrei geschliffene Lauffläche ohne scharfe Kanten im Arbeitsbereich der Dichtkante, damit sich ein stabiler hydrodynamischer Schmierfilm aufbauen kann.
Beim fachgerechten Ausbau wird der Versteifungskörper oder der elastische Außenmantel meist mechanisch verformt oder die Dichtlippe beschädigt. Ein demontierter Radial-Wellendichtring sollte daher grundsätzlich durch ein Neuteil ersetzt werden. Der geringe Materialaufwand für eine neue Dichtung schützt wertvolle Lager und Antriebskomponenten vor vorzeitigem Ausfall.
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