80X100X10  HMS5 V Wellendichtringe von SKF
80X100X10  HMS5 V Wellendichtringe von SKF

SKF

Wellendichtringe SKF 80X100X10 HMS5 V

Technische Daten
 
Innendurchmesser
80 mm
Außendurchmesser
100 mm
Breite
10 mm
Material
FKM (Viton)
Staub-/Schutzlippe
ohne
Gewicht
0,052 kg
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Wellendichtringe SKF 80X100X10 HMS5 V
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Wellendichtringe SKF 80X100X10 HMS5 V

Der Wellendichtring 80X100X10 HMS5 V von SKF dichtet rotierende Wellen mit 80 mm Durchmesser in 100 mm Gehäusebohrungen gegen Schmierstoffaustritt ab.

Der Wellendichtring 80X100X10 HMS5 V von SKF dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen Flüssigkeitsaustritt und das Entweichen von Schmierstoffen. Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 10 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in exakt gefertigte Gehäusebohrungen. Als Dichtungsmaterial kommt FKM (Viton) zum Einsatz, wodurch sich das Bauteil für thermisch anspruchsvolle Umgebungen sowie aggressive Medien eignet. Werkstattleiter und Instandhalter greifen bei Revisionen gezielt auf diese Ausführung zurück.

Wofür eignet sich der Wellendichtring 80X100X10 HMS5 V?

Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuse gehalten werden soll. Durch den Elastomerwerkstoff FKM widersteht die Dichtlippe synthetischen Ölen sowie vielen chemischen Substanzen. Der Einsatz empfiehlt sich an Positionen, an denen erhöhte Betriebstemperaturen auftreten. Da die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konzipiert ist, eignet sie sich vorrangig für saubere Einbauumgebungen ohne direkte Beaufschlagung durch Schmutz oder Spritzwasser.

Worauf kommt es bei der Ausführung ohne Schutzlippe an?

Bei der Variante ohne Schutzlippe steht die Minimierung von Reibung und Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche im Vordergrund. Da lediglich eine primäre Dichtlippe auf der Welle anliegt, bleibt das Reibungsmoment im laufenden Betrieb geringer als bei mehrlippigen Ausführungen. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Gegenlauffläche auf der Welle, da Riefen oder Beschädigungen die Dichtwirkung beeinträchtigen können. Geeignete Hilfswerkzeuge tragen dazu bei, dass der Dichtring rechtwinklig in die Gehäusebohrung eingebracht wird.

Welche Maße hat der Wellendichtring 80X100X10 HMS5 V?

Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 100 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 10 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Sitz in standardisierten Gehäusen und tragen zu einer sauberen radialen Abdichtung rotierender Maschinenteile bei.

Welche Eigenschaften zeichnen das Material FKM (Viton) aus?

FKM, auch unter dem Handelsnamen Viton geläufig, zeichnet sich durch hohe Beständigkeit gegenüber synthetischen Schmierstoffen, Ölen, Kraftstoffen und Chemikalien aus. Zudem behält der Fluorkautschuk seine Elastizität auch bei erhöhten Betriebstemperaturen. Dadurch bleibt die Dichtlippe auch unter thermischer Beanspruchung formstabil und funktionsfähig.

Was bedeutet der Zusatz HMS5 bei SKF-Wellendichtringen?

Die Kennzeichnung HMS5 steht für eine Bauform von SKF mit einem gummierten Außenmantel und einer konventionellen Dichtlippe. Die elastomere Außenfläche erleichtert die Montage in Gehäusebohrungen, gleicht leichte Oberflächenrauheiten der Aufnahme aus und dichtet den Außensitz statisch ab, selbst bei thermischer Ausdehnung unterschiedlicher Gehäusewerkstoffe.

Welche Funktion hat das Fehlen einer Schutzlippe?

Modelle ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugen im Betrieb ein geringeres Reibungsmoment, da nur eine einzige Dichtkante Kontakt zur rotierenden Welle hat. Dies verringert Reibungswärme und mechanischen Verschleiß an der Lauffläche. Der Einsatz empfiehlt sich in geschlossenen Maschinenräumen, in denen keine nennenswerten Schmutzmengen von außen auf die Dichtstelle treffen.

Wie wird der Wellendichtring 80X100X10 HMS5 V montiert?

Der Dichtring sollte stets mit geeignetem Einpresswerkzeug gleichmäßig und rechtwinklig zur Wellenachse in die Gehäusebohrung eingepresst werden. Die Einpresskraft sollte möglichst nahe am Außendurchmesser ansetzen, um eine Verformung des Körpers zu vermeiden. Ein leichtes Bestreichen der Dichtlippe mit Schmierstoff schützt die Dichtkante bereits beim ersten Anlaufen vor Trockenlauf.

In welcher Ausrichtung wird die Dichtlippe montiert?

Die Orientierung richtet sich nach der primären Aufgabe der Dichtstelle. Soll das Austreten von Schmierstoff aus dem Gehäuse verhindert werden, zeigt die Dichtlippe zur Innenseite des Gehäuses hin zum abzudichtenden Medium. Bei der Montage muss darauf geachtet werden, dass die Dichtlippe nicht über scharfe Wellenkanten beschädigt wird.

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