W20-42-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W20-42-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-42-10 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
42 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-42-10 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-42-10 BA

Der Wellendichtring W20-42-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser über einen elastomeren NBR-Außenmantel und eine integrierte Zugfeder ab.

Der Wellendichtring W20-42-10 BA dient dem sicheren Einschluss von Schmierstoffen sowie dem Schutz rotierender Maschinenteile. Mit den Abmessungen 20 mm Bohrung, 42 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite entspricht das Bauteil gängigen Einbauräumen im Maschinen- und Anlagenbau. Als Dichtungsmaterial kommt Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) zum Einsatz, der gute Beständigkeit gegen mineralische Öle und Fette aufweist. Das Dichtelement ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W20-42-10 BA im praktischen Betrieb?

Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen Schmieröl oder Fett im Gehäuse gehalten werden soll. Da die Bauform ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, arbeitet das Element reibungsarm an der Lauffläche. Die Dichtkante wird durch eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl gleichmäßig an die Welle angepresst. Das Bauteil eignet sich für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar und unterstützt den stabilen Betrieb industrieller Aggregate.

Welche Vorteile bringt die kautschukummantelte Bauform BA bei der Montage?

Die Ausführung BA besitzt einen vollständig gummierten Außenmantel, der die statische Dichtheit in der Gehäusebohrung unterstützt. Diese Bauweise dichtet auch bei geteilten Gehäusen, raueren Bohrungsoberflächen oder Materialien mit höherer Wärmeausdehnung wirkungsvoll ab. Bei der Montage pressen Sie den Ring rechtwinklig zur Welle ein, idealerweise mithilfe eines geeigneten Montagewerkzeugs. Achten Sie auf eine saubere, angefaste Gegenlauffläche der Welle, um die Dichtlippe vor Beschädigungen während des Einbaus zu schützen.

Welche Maße weist der Wellendichtring W20-42-10 BA auf?

Die Abmessungen betragen 20 mm Innendurchmesser für die Welle, 42 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung und 10 mm Baubreite. Diese Dimensionen müssen exakt mit den Maßen des vorgesehenen Einbauraums übereinstimmen, um den Festsitz und die Dichtwirkung zu erzielen.

Welcher Temperaturbereich ist für NBR-Wellendichtringe zulässig?

Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieser Grenzen behält das Material seine Elastizität und Formstabilität. Für Medien mit höheren Temperaturen oder speziellen synthetischen Additiven sollten stattdessen alternative Werkstoffe wie Fluorkautschuk geprüft werden.

Bis zu welchem Druck hält der Wellendichtring W20-42-10 BA dicht?

Das Bauteil ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Standard-Radialwellendichtringe dienen primär dem drucklosen Rückhalten von Schmierstoffen gegen Umgebungsdruck. Bei Anwendungen mit höheren Systemdrücken sind druckfeste Sonderausführungen mit verstärktem Profil oder modifizierter Dichtlippengeometrie erforderlich.

Welche Funktion erfüllt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die im Lippenbereich eingelegte Zugfeder unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtkante auf der Wellenoberfläche. Sie kompensiert temperaturbedingte Setzerscheinungen des NBR-Materials sowie geringe Rundlaufabweichungen der Welle. Dadurch bleibt die notwendige Kontaktkraft zwischen Elastomerlippe und Welle im Betrieb aufrechterhalten.

Warum besitzt dieses Modell keine Staublippe?

Die Ausführung ohne Staub- oder Schutzlippe reduziert das Reibmoment sowie die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone. Sie kommt typischerweise zum Einsatz, wenn die Einbaustelle bereits durch externe Gehäusedeckel oder Labyrinthe geschützt ist oder der Bauraum keine zusätzliche Schutzlippe erfordert.

Was zeichnet den elastomerummantelten Außenmantel aus?

Ein Außenmantel aus Kautschuk gleicht thermische Dehnungsunterschiede zwischen Ring und Gehäusebohrung aus und dichtet statisch auch bei leichter Oberflächenrauheit ab. Zudem minimiert die Gummierung die Gefahr von Passungsrost und verringert die erforderlichen Einpresskräfte bei der Gehäusemontage.

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