DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W75-95-10 B1 dichtet rotierende Wellen mit 75 mm Durchmesser ab und sorgt durch seinen Metallaußenmantel für festen Gehäusesitz.
Der Wellendichtring W75-95-10 B1 dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Mit den Hauptabmessungen 75 mm Innendurchmesser, 95 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite schließt dieses Radialdichtelement Medien im Gehäuseinneren ein. Gefertigt aus NBR (Perbunan), deckt der Ring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Gegenlauffläche.
Dieses Dichtelement kommt an rotierenden Wellen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz, bei denen Schmierfett oder druckloses Schmieröl im System gehalten werden soll. Die Konstruktion ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 Bar ausgelegt. Durch den Verzicht auf eine zusätzliche Staublippe erzeugt das Bauteil geringere Reibungskräfte, wodurch es sich vor allem für saubere Einbauumgebungen oder geschützte Lagerstellen empfiehlt.
Die Ausführung B1 zeichnet sich durch einen metallischen Außenmantel aus, der einseitig geschlossen ist. Dieser metallene Sitz erfordert eine sorgfältige Gehäusepassung und bietet einen festen sowie maßhaltigen Sitz in formstabilen Gehäusebohrungen aus Stahl oder Gusseisen. Da der Ring ohne Schutzlippe konstruiert ist, kommen bei starkem Schmutzanfall von außen in der Regel zusätzliche Abdeckungen zum Einsatz. Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den nötigen Anpressdruck der NBR-Dichtkante auf der Welle aufrecht.
Der Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, passend für die entsprechende Wellengröße. Der Außendurchmesser beträgt 95 mm für die Gehäusebohrung, während die Einbaubreite bei 10 mm liegt. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum in der Konstruktion.
Das Dichtelement besteht aus NBR, auch als Acrylnitril-Butadien-Kautschuk oder Perbunan bekannt. Dieses Elastomer weist eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten auf. Die eingearbeitete Zugfeder zur Stabilisierung der Dichtlippe ist aus unlegiertem Stahl gefertigt.
Die Dichtung deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das NBR-Material seine elastischen Eigenschaften, wodurch die Dichtwirkung an der rotierenden Welle im laufenden Betrieb erhalten bleibt.
Der Dichtring ist für eine Druckbelastung von maximal 0,5 Bar freigegeben. Er eignet sich somit in erster Linie für drucklose Lagerstellen oder Systeme mit sehr geringem Überdruck. Bei höheren Systemdrücken sind gesonderte Druckdichtungen erforderlich.
Die Ausführung ohne Staub- oder Schutzlippe besitzt lediglich die primäre Dichtlippe, die den Schmierstoffaustritt verhindert. Dies reduziert das Reibmoment an der Lauffläche. Sie eignet sich für geschützte Gehäusebereiche, in denen keine direkte Verschmutzung von außen auf die Dichtstelle trifft.
Der metallene Außenmantel erfordert präzise gefertigte Gehäusebohrungen für einen passgenauen Sitz. Ein rechtwinkliges Ansetzen bei der Montage verhindert ein Verkanten im Gehäuse. Einbauschrägen an Welle und Gehäuse erleichtern das Einpressen des Rings.
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