DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 3,47 € |
| 50 | 10% | 3,28 € |
| 150 | 15% | 3,11 € |
| 250 | 20% | 2,93 € |
Der Wellendichtring W20-42-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser bei 42 mm Gehäusebohrung und 10 mm Breite gegen Medienaustritt ab.
Der Wellendichtring W20-42-10 BASL dichtet rotierende Wellen gegen den Austritt von Schmierstoffen ab und schützt innenliegende Maschinenteile vor Schmutzeintrag. Gefertigt aus NBR (Perbunan), eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für Anwendungen im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad. Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert den passgenauen Sitz im Gehäuse, während eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl den erforderlichen Anpressdruck der primären Dichtkante auf der Welle aufrechterhält.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Baugruppen zum Einsatz, bei denen flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im Gehäuseinneren gehalten werden müssen. Durch die Kautschukummantelung gleicht das Bauteil thermische Ausdehnungen sowie Rauheiten im Gehäusesitz aus. Die Konstruktion ist für einen Druck von bis zu maximal 0,5 Bar ausgelegt, sodass drucklose oder gering druckbeaufschlagte Schmierräume abgedichtet werden können.
Die BASL-Bauform verfügt neben der federvorgespannten Dichtlippe über eine zusätzliche Staub- und Schutzlippe. Diese vorgelagerte Lippe wirkt berührend als Barriere gegen Feinstaub, Sand und Spritzwasser von außen. Bei der Montage empfiehlt es sich, den Zwischenraum zwischen primärer Dichtlippe und Schutzlippe mit Schmierfett zu füllen. Eine saubere, unbeschädigte Wellenoberfläche mit 20 mm Durchmesser verhindert abrasiven Verschleiß der Elastomerlippe im laufenden Betrieb.
Die Hauptabmessungen betragen 20 mm Innendurchmesser (Wellenmaß), 42 mm Außendurchmesser (Gehäusebohrung) und 10 mm Breite. Diese normierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in passend gefertigten Lagergehäusen und Wellendurchführungen.
BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außendurchmesser und einer zusätzlichen Staublippe. Die Außenbeschichtung aus Gummi unterstützt die statische Abdichtung in der Gehäusebohrung, während die Schutzlippe das Eindringen von Schmutzpartikeln von der Außenseite verringert.
Der verwendete Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk bzw. Perbunan) ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad ausgelegt. Er zeigt eine gute Beständigkeit gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen in Industrie- und Kraftfahrzeuganwendungen.
Die Druckbeständigkeit des Wellendichtrings reicht bis maximal 0,5 Bar. Standard-Wellendichtringe sind primär für drucklose Betriebsbedingungen konzipiert. Liegt der Systemdruck über diesem Schwellenwert, sind gesonderte druckfeste Dichtungskonstruktionen oder Druckentlastungen im System erforderlich.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer ringförmigen Nut oberhalb der Dichtlippe. Sie übt eine gleichmäßige radiale Vorspannkraft auf die Dichtkante aus. Dadurch bleibt der mechanische Kontakt zur rotierenden Welle auch bei Temperaturschwankungen und fortschreitender Betriebszeit stabil erhalten.
Vor dem Einpressen sollten Dichtlippe und Wellenlauffläche mit dem Betriebsmedium leicht benetzt werden. Die Einbaurichtung richtet sich nach der Hauptaufgabe: Zur Schmierstoffrückhaltung zeigt die federbelastete Dichtlippe zum Gehäuseinneren, während die Schutzlippe der Außenseite zugewandt ist.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/