W20-38-7  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W20-38-7  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-38-7 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
38 mm
Breite
7 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-38-7 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W20-38-7 BASL

Der Wellendichtring W20-38-7 BASL dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintritt ab.

Der Wellendichtring W20-38-7 BASL ist eine Radial-Wellendichtung nach Bauform BASL für Wellendurchmesser von 20 mm, einen Gehäusesitz von 38 mm und eine Breite von 7 mm. Die Dichtung besteht aus NBR (Perbunan) und verfügt über einen elastischen Außenmantel sowie eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl. Durch die Kombination aus primärer Dichtlippe und zusätzlicher Schutzlippe hält dieses Bauteil Schmierstoffe im Gehäuse zurück und schützt gleichzeitig vor äußerem Staubeintrag. In der industriellen Instandhaltung unterstützt die Bauform eine fachgerechte Abdichtung rotierender Maschinenteile.

In welchen Einsatzbereichen wird der Wellendichtring W20-38-7 BASL verwendet?

Dieser Radial-Wellendichtring dient zur Abdichtung rotierender Wellen in Gehäusen und Aggregaten. Das Bauteil eignet sich für Medien auf Mineralöl- und Schmierfettbasis innerhalb eines Temperaturbereichs von -30 bis +100 Grad Celsius. Die druckbeständige Auslegung hält Betriebsdrücken von bis zu maximal 0,5 bar stand. Dank der gummierten Außenfläche dichtet der Ring auch bei leichten Gehäuserauheiten oder geteilten Gehäusen gegen Flüssigkeiten ab, während Schmutzpartikel von außen ferngehalten werden.

Welche Funktion erfüllt die Schutzlippe bei der Ausführung BASL?

Die Bauform BASL zeichnet sich durch eine zusätzliche Schutzlippe an der Luftseite aus, die Schmutz, Staub und Spritzwasser von der eigentlichen Dichtkante abhält. Diese berührende Zusatzlippe verringert den Verschleiß der primären Dichtlippe und unterstützt eine stabile Dichtwirkung im laufenden Betrieb. Beim Einbau ist auf die richtige Ausrichtung zu achten: Die federbelastete Dichtlippe weist zum abzudichtenden Medium hin, während die Schutzlippe nach außen zeigt. Für eine reibungsarme Anfangsphase empfiehlt sich ein leichtes Einfetten der Dichtlippen vor der Montage.

Welche Maße hat der Wellendichtring W20-38-7 BASL?

Der Ring besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 38 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 7 mm. Diese Abmessungen entsprechen der Standard-Baugröße W20-38-7. Entscheidend für den festen Sitz und die Dichtwirkung ist die Übereinstimmung mit den vorgesehenen Einbaumaßen.

Was bedeutet die Kennzeichnung BASL bei diesem Wellendichtring?

Das Kürzel BASL bezeichnet einen Radial-Wellendichtring mit einem vollständig kautschukummantelten Außenmantel sowie einer zusätzlichen Staub- beziehungsweise Schutzlippe. Der Gummimantel verbessert die statische Dichtwirkung im Gehäusesitz, während die Schutzlippe die innenliegende Dichtkante vor partikulären Verunreinigungen von außen schützt.

Für welchen Temperaturbereich ist das Material NBR geeignet?

Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan bekannt) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. NBR weist eine gute Beständigkeit gegenüber vielen Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis auf. Bei höheren Temperaturen oder speziellen chemischen Medien sollten abweichende Werkstoffe geprüft werden.

Welchem Druck hält der Wellendichtring W20-38-7 BASL stand?

Diese Ausführung ist für den drucklosen Betrieb beziehungsweise für einen maximalen Überdruck von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Standard-Wellendichtringe dienen primär dem drucklosen Rückhalten von Schmierstoffen. Treten im System dauerhaft höhere Betriebsdrücke auf, sind druckbelastbare Sonderbauformen oder vorgeschaltete Entlastungsmaßnahmen erforderlich.

Welche Aufgabe hat die integrierte Zugfeder?

Die ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl sitzt oberhalb der primären Dichtlippe und übt einen konstanten radialen Anpressdruck auf die Wellenoberfläche aus. Dadurch gleicht die Feder geringe Maßschwankungen, Schwingungen sowie temperaturbedingte Elastizitätsänderungen des NBR-Materials aus und erhält den direkten Kontakt zur Welle aufrecht.

Worauf ist beim Einbau des Wellendichtrings zu achten?

Pressen Sie den Dichtring rechtwinklig und mit einem geeigneten Werkzeug gleichmäßig in die Aufnahmebohrung ein. Die offene Seite mit der sichtbaren Zugfeder muss zum abzudichtenden Medium zeigen, die Schutzlippe nach außen. Um Beschädigungen der Dichtlippe zu vermeiden, sollten Wellenenden angefast und scharfe Kanten abgedeckt werden.

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