W100-125-13  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W100-125-13  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-125-13 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
125 mm
Breite
13 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,087 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-125-13 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-125-13 BASL

Der Wellendichtring W100-125-13 BASL dichtet rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser bei 125 mm Gehäusebohrung und 13 mm Breite ab.

Der Wellendichtring W100-125-13 BASL dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag. Gefertigt aus NBR (Perbunan), deckt dieser Radial-Wellendichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Die gummielastische Ummantelung ermöglicht einen dichten Sitz in der Gehäusebohrung, auch bei thermischer Dehnung. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpressung der Dichtlippe an die Welle und trägt zu einer gleichmäßigen Dichtwirkung bei.

In welchen Einsatzbereichen arbeitet der Wellendichtring W100-125-13 BASL?

Der Wellendichtring W100-125-13 BASL kommt in Maschinen und Getrieben zum Einsatz, in denen Wellen mit 100 mm Durchmesser abdichtend gelagert sind. Die Ausführung eignet sich für drucklose Systeme oder Anwendungen mit einer geringen Druckbelastung bis maximal 0,5 bar. Dank des NBR-Werkstoffs erweist sich der Ring als beständig gegenüber üblichen Schmierfetten und Mineralölen. Das Bauteil trennt Schmiermittelräume von der Umgebung ab und schützt mechanische Komponenten vor partikelförmigen Verunreinigungen.

Welche Vorteile bietet die BASL-Ausführung mit Schutzlippe?

Die Kennzeichnung BASL beschreibt einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung und einer zusätzlichen Staub- oder Schutzlippe. Während die federbelastete Hauptdichtlippe das Schmiermittel im System hält, wehrt die vorgelagerte Schutzlippe von außen eindringenden Staub und Abrieb ab. Bei der Montage empfiehlt sich das Einbringen von Fett in den Zwischenraum beider Lippen, um Reibung und Verschleiß zu verringern. Die elastische Kautschuk-Außenfläche erleichtert zudem das Einpressen in Gehäusebohrungen mit einem Außendurchmesser von 125 mm.

Welche Maße besitzt der Wellendichtring W100-125-13 BASL?

Dieser Radial-Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 100 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 125 mm für die Gehäuseaufnahme sowie eine Einbaubreite von 13 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Austausch in mechanischen Baugruppen. Prüfen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Bauraum und die Abmessungen der Welle.

Was bedeutet die Typenbezeichnung BASL bei diesem Wellendichtring?

Die Ausführung BASL kennzeichnet einen Wellendichtring mit vollständiger Kautschukummantelung und einer zusätzlichen Staublippe. Die gummierte Außenfläche sorgt für einen festen, abgedichteten Sitz in der Gehäusebohrung. Die Schutzlippe schirmt die primäre, federbelastete Dichtlippe zusätzlich vor äußerem Staub, Feuchtigkeit und Schmutzpartikeln ab, wodurch die Lauffläche geschont wird.

Welcher Temperaturbereich ist für das NBR-Material zulässig?

Das Elastomer NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behält der Werkstoff seine elastischen Dichteigenschaften gegenüber Schmierölen und Schmierfetten. Bei Anwendungen, die diese Temperaturgrenzen im Dauerbetrieb über- oder unterschreiten, sind alternative Elastomere erforderlich.

Welchem Druck hält der Wellendichtring W100-125-13 BASL stand?

Die Druckbeständigkeit dieses Dichtrings ist auf maximal 0,5 bar ausgelegt. Das Profil dient vorwiegend drucklosen Abdichtungsaufgaben rotierender Wellen gegen austretendes Öl oder Schmierfett. Höhere Innendrücke können zum Abheben der Dichtkante oder zum Verformen der Elastomermembrane führen, weshalb bei Druckbelastungen spezielle Druckdichtringe eingesetzt werden sollten.

Welche Aufgabe übernimmt die integrierte Zugfeder?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl sitzt oberhalb der Dichtlippe und übt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die rotierende Wellenoberfläche aus. Sie gleicht geringe Rundlaufabweichungen aus und unterstützt den konstanten Linienkontakt der Dichtkante mit der Welle, sodass Schmierstoffe auch bei wechselnden Drehzahlen im Gehäuseinneren verbleiben.

Worauf ist bei der Montage der BASL-Schutzlippe zu achten?

Richten Sie die Hauptdichtlippe mit der Zugfeder in Richtung des abzudichtenden Schmiermediums aus, während die Schutzlippe nach außen zur Schmutzseite weist. Bestreichen Sie die Kontaktflächen auf der Welle vorab mit Schmierstoff. Der Hohlraum zwischen Dichtlippe und Staublippe sollte zur Minderung von Anlaufreibung und Verschleiß teilweise mit Schmierfett gefüllt werden.

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