DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W150-170-15 BASL dichtet rotierende Wellen mit 150 mm Durchmesser ab und schirmt durch eine Schutzlippe äußeren Schmutz ab.
Der Wellendichtring W150-170-15 BASL dient der Abdichtung rotierender Wellen in industriellen Baugruppen. Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 15 mm passt dieses Dichtelement exakt in entsprechende Gehäusebohrungen. Die elastomere Ummantelung aus NBR (Perbunan) unterstützt den festen Sitz im Gehäuse und gleicht leichte thermische Ausdehnungen im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius aus.
Diese Radialdichtung kommt vor allem dort zum Einsatz, wo flüssige Schmierstoffe wie Öle oder Fette im Gehäuseinneren gehalten werden müssen. Durch den Kautschukaußenmantel dichtet das Bauteil auch bei geteilten Gehäusen oder mäßigen Oberflächengüten der Aufnahmebohrung ab. Typische Anwendungen finden sich an rotierenden Wellen und Lagerstellen mit erhöhtem Schmierstoffvolumen. Die Konstruktion ist für einen Betriebsdruck von bis zu 0,5 Bar ausgelegt.
Die BASL-Bauform kombiniert zwei aufeinander abgestimmte Dichtzonen. Während die primäre Dichtlippe durch eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl gleichmäßig an die Wellenoberfläche angepresst wird, hält die vorgelagerte Schutzlippe Staub und Partikel von außen ab. Dieser zweistufige Aufbau reduziert die Schmutzbelastung an der eigentlichen Dichtkante. Dadurch ist das Dichtelement für Umgebungen mit äußerem Partikelaufkommen konzipiert.
Die Radialdichtung besitzt einen Innendurchmesser von 150 mm, abgestimmt auf den entsprechenden Wellendurchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 170 mm und die Einbaubreite liegt bei 15 mm. Vor dem Einbau sollte geprüft werden, ob die Aufnahmebohrung im Maschinengehäuse ausreichend Einbautiefe für die Ringbreite von 15 mm bietet.
Die Bezeichnung BASL beschreibt einen Radial-Wellendichtring mit einem vollständig gummierten Außenmantel und einer zusätzlichen Schutzlippe gegen Schmutzpartikel von außen. Der Elastomermantel unterstützt den Sitz in der Gehäusebohrung, während die innenliegende Dichtlippe mit einer Zugfeder aus unlegiertem Stahl den Austritt von Schmierstoff verhindert.
Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Das Material verhält sich beständig gegenüber üblichen mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen. Bei Betriebstemperaturen außerhalb dieses Fensters verliert der Werkstoff seine Elastizität, weshalb die thermische Belastung an der Welle beachtet werden sollte.
Diese Ausführung ist für drucklose Systeme oder geringe Überdrücke bis maximal 0,5 Bar ausgelegt. Bei höheren Druckbelastungen kann sich die flexible Dichtlippe verformen oder von der Welle abheben, was zu Schmierstoffaustritt führt. Für druckbeaufschlagte Systeme sind spezielle Druck-Wellendichtringe mit verstärkter Dichtlippenpartie erforderlich.
Die primäre Dichtlippe samt Feder zeigt zur Medienseite, also zum Gehäuseinneren mit dem Schmierstoff. Die Schutzlippe ist zur Außenseite gerichtet, um das Eindringen von Staub abzufangen. Vor dem Aufschieben sollten Welle und Dichtlippe mit geeignetem Schmierstoff benetzt werden, um Trockenlauf beim Anlaufen zu vermeiden.
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