DICHTOMATIK
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Auf einen Blick: Der Wellendichtring W50-85-10 B1 dichtet rotierende Wellen mit 50 mm Durchmesser gegen austretende Schmierstoffe in kompakten Bauräumen ab.
Der Wellendichtring W50-85-10 B1 ist ein radialer Dichtring für Wellendurchmesser von 50 mm, Gehäusebohrungen von 85 mm und eine Einbaubreite von 10 mm. Als Dichtungselement dient er vor allem der Abdichtung von Schmierölen und Schmierfetten an rotierenden Maschinenteilen. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpressung der Dichtlippe auf der Welle und fördert eine gleichmäßige Dichtwirkung im Betrieb.
Der Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen flüssige oder pastöse Schmierstoffe im Gehäuseinneren verbleiben sollen. Das Bauteil ist für einen Druckbereich bis maximal 0,5 bar ausgelegt und arbeitet in drucklosen oder gering druckbeaufschlagten Systemen. Dank des Temperaturbereichs von -30 bis +100 Grad deckt der Dichtring aus NBR zahlreiche industrielle Einsatzbereiche im Maschinenbau ab.
Die Variante W50-85-10 B1 verfügt über eine Dichtlippe ohne zusätzliche Schutzlippe. Dadurch entsteht an der Kontaktfläche zur Welle eine geringere Reibung als bei zweilippigen Ausführungen. Die Bauform ist für saubere Einbauumgebungen ausgelegt, bei denen kein direkter Eintrag grober Schmutzpartikel von außen auftritt. Bei der Montage empfiehlt sich eine unbeschädigte Dichtkante sowie eine ausreichend geölte Gegenlauffläche auf der Welle.
Mit 50 mm Innendurchmesser für die Welle, 85 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung und 10 mm Einbaubreite beansprucht das Bauteil einen klar definierten Einbauraum. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung, ob Welle und Gehäusebohrung exakt diesen Maßen entsprechen.
NBR oder Perbunan bietet eine bewährte Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten. Das Elastomer deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Es zeichnet sich durch ein günstiges Verschleißverhalten aus und dient als gängiges Dichtungsmaterial für industrielle Wellenabdichtungen.
Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt eine kontinuierliche radiale Kraft auf die Dichtlippe. Sie unterstützt den gleichmäßigen Kontakt zur rotierenden Welle, sodass die Dichtwirkung auch bei leichten Wellenbewegungen oder betriebsbedingtem Verschleiß der Lippe erhalten bleibt.
Die Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 bar. Das Bauteil eignet sich für drucklose Systeme oder Anwendungen mit geringem Überdruck. Treten im Gehäuse höhere Betriebsdrücke auf, müssen gesonderte Druckdichtringe gewählt oder druckentlastende Maßnahmen im Gehäuse vorgesehen werden.
Ohne zusätzliche Schutz- oder Staublippe beschränkt sich der Kontakt auf eine einzelne Dichtkante. Dadurch fallen Reibung und Wärmeentwicklung an der Welle geringer aus. Diese Ausführung eignet sich für saubere Umgebungen, in denen keine nennenswerten Schmutzpartikel oder Spritzwasser von außen auf die Dichtstelle einwirken.
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