INA
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Der Wellendichtring G15-23-3 von INA dichtet mit 15 mm Bohrung, 23 mm Außendurchmesser und integrierter Schutzlippe rotierende Wellen zuverlässig ab.
Der Wellendichtring G15-23-3 dient dem Schutz von Lagerstellen vor dem Austritt von Schmierstoffen sowie dem Eindringen von Fremdkörpern. Durch die kompakte Baubreite von nur 3 mm eignet sich dieses Bauteil besonders für Konstruktionen mit sehr schmalem Bauraum. Das Elastomer NBR dichtet bei Schmierfetten und mineralischen Schmierölen zuverlässig ab. Die Fertigung stammt von INA und entspricht industriellen Qualitätsansprüchen an Radial-Wellendichtringe.
Der Wellendichtring G15-23-3 kommt vorrangig in kompakten Baugruppen zum Einsatz, bei denen rotierende Wellen mit 15 mm Durchmesser abzudichten sind. Die Dichtung hält einem Überdruck von bis zu maximal 0,5 bar stand. Neben dem Rückhalt von Schmierstoffen hält die Bauform Schmutzpartikel von der Lagerung fern. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +110 Grad und entspricht gängigen Anforderungen in der Antriebstechnik.
Die Ausführung ist am Außenmantel mit Kautschuk ummantelt, was den statischen Sitz in der Gehäusebohrung unterstützt. Dadurch dichtet der Ring auch bei leichten Rauheiten in der Gehäuseaufnahme sauber ab. Eine zusätzliche Schutzlippe dient als sekundäre Barriere gegen Staub von außen. Da das Bauteil ohne metallische Zugfeder konstruiert ist, reduziert sich die Reibleistung an der Welle. Dies schont die Kontaktfläche bei moderaten Betriebsbedingungen.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 15 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 23 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Baubreite von 3 mm. Diese schmale Konstruktion ermöglicht die sichere Abdichtung in Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum.
Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt bei dieser Ausführung einen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad ab. Der Werkstoff erweist sich als beständig gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen und behält über dieses Spektrum hinweg seine Dichtwirkung.
Die Schutzlippe fungiert als berührende oder spaltförmige Barriere auf der Außenseite der Lagerstelle. Während die Hauptdichtlippe das Schmiermittel im Gehäuse hält, wehrt die Schutzlippe trockenen Schmutz, Staub und Umgebungsabrieb ab, bevor diese die Kontaktzone erreichen können.
Ausführungen ohne Zugfeder arbeiten mit der Eigenspannung der elastomeren Dichtlippe. Dies verringert den Anpressdruck und damit die Reibung sowie die Erwärmung an der Gegenlauffläche. Das Bauteil eignet sich dadurch vor allem für untergeordnete Dichtaufgaben und geringe Druckbelastungen.
Die maximale Druckbeständigkeit liegt bei 0,5 bar Überdruck. Für drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Schmiersysteme ist dieser Wert ausreichend. Höhere Betriebsdrücke sollten vermieden werden, um ein Abheben oder Verformen der federlosen Dichtlippe zu verhindern.
Der gummierte Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten sowie geringe Wärmeausdehnungen der Gehäusebohrung elastisch aus. Zudem verringert die Elastomerbeschichtung das Risiko von Kontaktkorrosion im Sitz und unterstützt eine vereinfachte Montage des Dichtrings in metallischen Gehäusen.
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