DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 5% | 7,26 € |
| 50 | 10% | 6,87 € |
| 100 | 15% | 6,49 € |
Der Wellendichtring W60-100-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 60 mm Durchmesser in Gehäusen mit 100 mm Aufnahmebohrung ab.
Der Wellendichtring W60-100-10 BA dient dem Einschluss von flüssigen und pastösen Schmierstoffen in rotierenden Baugruppen. Mit 60 mm Innendurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und einer Breite von 10 mm schließt die Dichtung Gehäusedurchführungen maßgenau ab. Das elastische Material NBR widersteht herkömmlichen Mineralölen sowie Schmierfetten in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad. Instandhalter nutzen diese Dichtung zur planmäßigen Wartung und zur Deckung des regulären Ersatzteilbedarfs.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen Schmieröl oder Fließfett im Gehäuseinneren gehalten werden soll. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe gefertigt ist, entsteht an der Dichtkante weniger Reibungswärme als bei Lippen mit zusätzlichen Abstreifern. Diese Bauweise verlangt jedoch eine saubere Einbauumgebung, in der von außen keine groben Partikel oder Stäube an die primäre Dichtlippe gelangen können.
Die Kautschukummantelung der Bauform BA vereinfacht das Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht unterschiedliche Wärmeausdehnungen im Gehäusesitz elastisch aus. Selbst bei geteilten Gehäuseausführungen oder feinen Bearbeitungsspuren an der Bohrungswand dichtet der NBR-Mantel statisch ab. Die Ausführung ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar vorgesehen. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe mechanisch und hält die radiale Vorspannung an der rotierenden Welle stabil.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm für die Welle. Der Außendurchmesser beträgt 100 mm für den Gehäusesitz, während die Bauhöhe bei 10 mm liegt. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Welle sowie der Aufnahmebohrung, um einen passgenauen Sitz zu erreichen.
Das Bauteil besteht aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, kurz NBR (Perbunan). Dieser Werkstoff weist eine gute Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle und Schmierfette auf. Für den kontinuierlichen Einsatz deckt das Material ein Temperaturfenster von -30 bis +100 Grad Celsius ab.
Die Dichtung ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar zugelassen. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart arbeiten vor allem in drucklosen Systemen oder bei minimalem Überdruck. Bei höheren Betriebsdrücken sollten Sie spezielle Druckdichtungen wählen, damit sich die Lippe nicht vorzeitig von der Welle abhebt.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer umlaufenden Nut oberhalb der Dichtlippe. Sie übt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die Dichtkante aus. Dadurch gleicht die Stahlfeder leichte Wellenschwingungen aus und hält den stetigen Kontakt zwischen Dichtwerkstoff und Wellenoberfläche aufrecht.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Schutz- oder Staublippe reduziert die Kontaktfläche an der rotierenden Welle. Das verringert Reibungsverluste und vermindert die Wärmeentwicklung im Dichtbereich. Diese Ausführung bietet sich an, wenn der Einbauraum bereits konstruktiv vor äußerem Schmutz geschützt ist.
Der gummierte Außenmantel vermindert die Gefahr von Riefenbildung beim Einpressen in das Gehäuse. Zudem gleicht das Elastomer leichte Rauheiten sowie unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Gehäuse und Dichtring aus, was für einen dichten Sitz der Außenfläche sorgt.
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